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von Thomas Hartwig am Donnerstag, 26.03.2026 um 16:49

Dachverband finanziell wieder auf gutem Kurs

Positives Jahresergebnis der FN

FN-Präsident Martin Richenhagen konnte jetzt gegenüber dem Züchterforum eine sehr erfreuliche Finanzsituation des Verbandes verkünden  /  © Thomas Hartwig

Im Frühjahr 2024 führte die Bekanntgabe einer massiven Finanzkrise bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zu einer Führungskrise, in deren Folge der damalige Präsident sowie der ehrenamtliche Finanzkurator zurücktraten und in dessen weiteren Verlauf auch der hauptamtliche Generalsekretär seinen Hut nahm. Bei den FN-Tagungen Anfang Mai 2024 in Dresden war bekannt geworden, dass der Jahresabschluss 2023 mit einem Defizit von knapp einer Million Euro doppelt so hoch ausgefallen war, wie ursprünglich geplant, der Verband im vierten Jahr in Folge rote Zahlen produziert hatte und die mehrere Millionen Euro umfassenden Rücklagen mehr oder weniger aufgebraucht waren.

Mit der zunächst kommissarischen Wahl des neuen FN-Präsidenten Martin Richenhagen sowie des neuen Finanzkurators Peter J.P. Krause im November 2024, die im Mai 2025 bei der ordentlichen Wahl in ihren Positionen bestätigt wurden, hat sich die finanzielle Situation des weltweit größten Verbandes für Pferdesport und Zucht erfreulicherweise gravierend verändert. Mittlerweile schreibt der Verband, der sich kürzlich in „Pferdesport Deutschland“ umbenannt hat, wieder deutlich schwarze Zahlen.

Wie Martin Richenhagen dem Züchterforum auf Anfrage mitteilte, konnte der Verband die 2025 gefassten strategischen Ziele mit einem Jahresüberschuss von mehr als 500000 Euro mehr als erfüllen. Auch das Ziel, die Rücklagen wieder aufzufüllen, gelang deutlich schneller, als es der Strategieplan vorsah. Gute drei Millionen Euro konnten bereits als Rücklagen wieder eingestellt werden.  

Die beiden zuvor verlustbringenden Veranstaltungen Bundeschampionate und Preis der Besten konnten durch Einsparungen und Eigenvermarktung mit schwarzen Zahlen abschließen. Bei den Bundeschampionaten 2025 blieb ein Gewinn von mehr als 100000 Euro über, wie Richenhagen betonte. Große Einsparungen konnten auch dadurch erzielt werden, dass etwa altersbedingt oder anderweitig ausscheidende Mitarbeiter nicht durch Neueinstellungen ersetzt wurden. Ein neu eingeführtes Berichtswesen versetzt den Verband in die Lage monatliche Finanzberichte zu erstellen. Auch die Zusammenlegung von FN und dem Deuten Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) hat zu Einspareffekten geführt.

Pferdesport Deutschland vertritt die Interessen von rund 663000 Mitglieder in mehr als 7000 Vereinen und über 3200 Pferdebetrieben und ist damit der achtgrößte Sportverband innerhalb des Deutschen Sportbundes.

 

Thomas Hartwig (Redaktion)

Freier Pferdesportjournalist, der stets mitten im Geschehen ist und bei seiner Berichterstattung kein Blatt vor den Mund nimmt.

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