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Dienstag, 24.03.2026 um 18:05

Westfalen markantes Land der Pferdezucht und des Reitsports

„Westfalens Pferdezucht und Reitsport sind regional verwurzelt und international erfolgreich“, sagte Vorsitzender Ralf Johanshon vor den Kreisvorsitzenden des Westfälischen Pferdestammbuchs am Montagabend (23. März) in Münster. Mehr als 100.000 Pferde gibt es allein im Münsterland. Johanshon betonte die Leistungskraft des Westfälischen Pferdestammbuchs. „Mit Schwung sind wir im Jahr 2026 unterwegs, in dem wir unsere Infrastruktur im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf mit weiteren Renovierungen und Baumaßnahmen auf modernem Stand halten.“ Der 1904 gegründete Zuchtverband verzeichnete nach einer seit 2025 wirksamen Beitragserhöhung einen leichten Rückgang von 2,8 Prozent auf 8.544 (Vorjahr 8.798) Mitglieder. Der wichtige Bestand an Zuchtstuten ging ebenfalls etwas zurück auf insgesamt 8.400, davon 6.164 in der Kategorie Reitpferd. Mit 1.100 eingetragenen Zuchtstuten der Rasse Deutsches Reitpony festigt das Westfälische Pferdestammbuch weiter seinen Rang als größter Zuchtverband in Deutschland. Erfreulich ist die Anzahl der in 2025 registrierten Fohlen, die mit 5.153 über alle Rassen auf Vorjahresniveau liegt. Wirtschaftlich steht das Pferdestammbuch stabil. Der Umsatz der 38 (Vorjahr: 39) Auktionen betrug 15,7 (Vorjahr: 17) Mio. Euro. Der Durchschnittspreis pro Reitpferd lag bei knapp 33.000 Euro. 466 (Vorjahr: 463) Fohlen wurden zum Durchschnittspreis von 11.200 (Vorjahr: 9.700) Euro verkauft. Neuartig entwickelte sich die Vermarktung von Polizeipferden nach Belgien mit fünf Pferden für insgesamt 80.000 Euro.

Ein spezielles Programm hat das Pferdestammbuch für „Westfalens Züchter der Zukunft“ aufgelegt. Es geht um den vereinfachten Einstieg in Stutenmanagement, Fortbildung und Vernetzung von Züchtern. Das stark nachgefragte Angebot soll dazu beitragen, dass Westfalen auch in Zukunft ein markantes Land der Pferdezucht und des Reitsports bleibt. Dabei hilft auch der seit zwei Jahren betriebene Stammbuch-Podcast „Westfalenpferde“ im Gespräch mit Persönlichkeiten aus dem westfälischen Zuchtgeschehen mit bisher 62 Online-Folgen und 94.000 Downloads aus 81 Ländern. Vorgestellt wurde der 29-jährige Dr. Simon Stork, der seit März als neuer Leiter Personal und Finanzwesen zusammen mit Zuchtleiterin Katrin Tosberg und Zucht- und Vermarktungsleiter Thomas Münch die hauptamtliche Verbandsspitze des Pferdestammbuchs bildet. Das Westfälische Pferdestammbuch e.V. definiert seit 1904 eine der erfolgreichsten Pferderassen im Spitzensport. Der Verband der westfälischen Pferdezüchter fördert die Pferdezucht in Westfalen und berät in allen Fragen rund um Zucht, Haltung und Fütterung. Der Verband verantwortet Zuchtprogramme, registriert westfälisch gezogener Pferde, erstellt Zuchtbescheinigungen, führt das Zuchtbuch und fördert den Absatz von Zucht- und Reitpferden. (PM)

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