Glantz & Gloria Fohlen – ein Feuerwerk für die Zukunft
Die Glantz & Gloria Fohlenauktion im Rahmen der DKB Pferdewoche Hohen Wieschendorf war ein Feuerwerk für die Zukunft. 22 ausgesuchte Fohlen mit außerordentlicher Springsport-Genetik präsentierten sich auf dem Erdbeerhof Glantz am Freitagabend, der Hammer von Auktionsleiter Christoph F. Rowold schlug zu einem Durchschnittspreis von 23.090 Euro zu. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Auktion. Die Käufer vor Ort und auf der ganzen Welt haben die Qualität der Fohlen honoriert“, freute sich Rowold.
Los ging es bei der Glantz & Gloria Fohlenauktion mit einem Sohn von Madness, der Vater selbst hatte gerade eine Stunde zuvor das 1,50-Meter-Springen, den Preis der Enno Glantz Förderstiftung, unter Hannes Ahlmann gewonnen hatte. Zucht und Sport – so greifen sie perfekt ineinander.
Zur Preisspitze avancierte eine Tochter des United Touch, United Whizz Kid Z. Auch hier hatte der Vater gerade für Furore gesorgt, als er eine Woche zuvor den Großen Preis von Aachen unter Richard Vogel gewann. Die ganze Welt suche nach weiblicher Genetik aus dem direkten Stamm der Whizz Kid und der Gastona, das Stutfohlen United Whizz Kid biete diese Gelegenheit – so wurde die Nummer 10 des Katalogs angekündigt und die Interessierten wussten diese Besonderheit zu schätzen. Das im März geborene Stutfohlen wurde aus einer Chacco Blue-Mutter von der Gemeinschaft Veldhuis, Boeve und Noordman gezogen, bei 56.000 Euro erfolgte der Zuschlag. Für 49.000 Euro wurde das zweitteuerste Fohlen verkauft, eine Tochter des Starvererbers Comme Il Faut, der Vater von Christian Kukuks Einzel-Olympiasieger Checker ist. Cream Lover Z wurde von B2B Horses aus den Niederlanden gezogen.
„Das Spitzenfohlen United Whizz Kid bleibt bei einem Stammkunden im Land“, erklärte Rowold, „aber auch internationale Reiter aus Katar und Südafrika haben sich zugeschaltet und sind fündig geworden.“
Es war das dritte Mal, das die Glantz & Gloria Fohlenauktion im Rahmen der DKB Pferdewoche Hohen Wieschendorf durchgeführt wurde. Das Lot wurde jedes Jahr noch ein bisschen hochklassiger, das Interesse der Käufer aus dem In- und Ausland in jedem Jahr größer.
Zu den Ergebnissen.
(PM)