Trakehner Bundesturnier in Münster-Handorf: Gelungenes Sommerfest
In der vergangenen Woche veranstaltete der Trakehner-Verband bereits zum sechsten Mal sein Bundesturnier auf der dafür bestens geeigneten Anlage des Westfälischen Pferdezentrums in Münster-Handorf. Bei erträglichen, teils sogar kühlen Temperaturen gab es für die teilnehmenden Pferde ideale Rahmenbedingungen.
Höhepunkte waren am abschließenden Sonntag die Reitpferdechampionate. Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen setzte sich unangefochten der Freiherr von Stein-Sohn Ohne Gleichen mit Sophie Luisa Duen im Sattel durch. Der aus der Zucht von Christine Hanning stammende Rappe kam auf die hohe Endnote von 8,7. Bei den dreijährigen Hengsten siegte der Reservesieger der Trakehner Körung 2025 Hannu Haakon. Der Sohn des Scaglietti erzielte die beachtliche Endnote von 9,2. Bei den vierjährigen Stuten und Wallachen stellte Lydia Camp-Riebau die Santo Scuro-Tochter Santalinah aus der Zucht von Ulrike Stregel vor, die mit der Endnote von 8,4 diese Klasse gewann. Der Sieg bei den vierjährigen Hengsten ging an den Blanc Pain-Sohn Havertz. Der von Michaela Boehn gezogene einstige Siegerhengst der Trakehner Körung 2024 kam mit Beatrice Arturi im Sattel auf die Gesamtnote von 8,25.
Hoch erfolgreich verlief auch am Samstagabend die Fohlenauktion des Zuchtverbandes. Den Spitzenpreis von 46.500 Euro erzielte ein Sohn des Blanc Pain aus der Zucht von Michaela Böhn, die damit in Münster-Handorf als Züchterin doppelt erfolgreich war. Möglicherweise noch wichtiger. Der Durchschnittspreis der 25 aufgebotenen Fohlen lag nach Angaben der Veranstalter bei 14.520 Euro bei einer Verkaufsquote von 92 Prozent.
Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der August-Ausgabe des Züchterforums.