Darmstadt: Erste Champions im Reitpferdeviereck
Tag drei bei den DSP-Championaten in Darmstadt und der Tag, an dem die ersten Entscheidungen im Reitpferdeviereck fielen. Die Titel sicherten sich hier Van Philippo PS und Québec.
Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen
Den Auftakt machten die dreijährigen Stuten und Wallache, wobei sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zweier baden-württembergischer Paare zeigte. Die Rede ist von Van Philippo PS (v. Va’Pensiero-Secret, Z.: Philipp Stuppert) und der baden-württembergischen Landeschampionesse Selina Rose (v. Secret-Floriscount, Z. Hubert Vogler). Dieses Mal hatte aber der langbeinige Van Philippo die Nase vorn, der besonders im Trab mit toller Mechanik und Taktsicherheit (Note: 9,0) Akzente setzte. Für den losgelassenen Schritt mit viel Vor- und Übertritt gab es genauso wie für das Exterieur die 8,3. Zudem zeigte sich Van Philippo stets im guten Seitenbild und schon gut ausbalanciert, was sich in der Note für die Rittigkeit (8,5) widerspiegelte. Im Galopp stand eine 7,8, was eine Endnote von 8,3 ergab. Knapp dahinter, nämlich mit einer Endnote von 8,3, folgte Anna-Lisa Schepper mit Selina Rose. Die Secret-Tochter begeisterte mit genauso vielversprechenden Grundgangarten. Der Trab und auch der Galopp begeisterten mit toller Mechanik, wobei die Stute gut durch den Körper arbeitet. So vergaben die Richter für den Trab die 8,4 und für den Galopp die 8,3. Im Schritt stand die glatte 8,0. Besonders überzeugend an Selina Rose: die Losgelassenheit und Bereitschaft ihrer Reiterin gut zuzuhören. Der Lohn. eine 8,5 in der Rittigkeit. Hinzu kam eine 8,5 für das Exterieur, was eine Endnote von 8,3 ergab. Christina Winkler mit Vaiana (Va’Pensiero-Loving Dancer, Z.: Josef Rief) (8,1) und Katharina Drexler mit Luciana (v. Best Future-Sezuan, Z.: Brigitte Butolo) (8,0) komplettierten die Platzierung.
Klarer Sieg bei den Hengsten
Bei den Hengsten zeigte sich ein überlegener Sieg für den dreijährigen Quaterback-Nachkommen Québec, der von Leslie Rohrbacher bestens vorgestellt wurde. Der Hengst aus einer Fidertanz-Mutter stammt aus der Zucht von Lutz Jaap und steht im Besitz der Rothenberger Ventures GmbH, sicherte sich den DSP-Titel mit einer Endnote von 8,4, wobei ein Highlight das andere jagte. Besonders ist der toll ins Bergauf gesprungene und bereits bestens ausbalancierte Galopp hervorzuheben, der mit einer 8,8 belohnt wurde. Der mit guter Mechanik ausgestattete Trab wurde mit einer 8,5 bewertet. Im Schritt stand eine 7,6. Besonders hervorzuheben ist aber auch die Selbstverständlichkeit, die der dreijährige Québec an den Tag legte, was in der Note für die Rittigkeit mit einer 8,6 belohnt wurde. Die gleiche Note gab es für den Körperbau, woraus eine Endnote von 8,42 resultierte. Dahinter folgte Jakob Reglauer mit dem aus Baden-Württemberg stammenden Felicius (v. Feliciano-Don Martillo, Z. Josef Rief). Die beiden erhielten eine Endnote von 8,1. Franziska Ehrich komplettierte mit ihren beiden Hengsten Fast and Furious (v. Fürst Jazz-Baron, Z.: ZG Ehrich & Verworner) und Earl of Ladeburg (v. Escolar-Quaterback, ZG Schroeder u. Lutz) das Podest. Sie erhielt mit beiden Pferden die glatte 8.