Drei Deckhengste vorn im Kleinen Finale
Das Kleine Finale der sechsjährigen Dressurpferde wurde präsentiert vom Gestüt von Bellin und der Sieger war – wie im vergangenen Jahr – der gekörte niederländische Hengst Roman Empire (v. Romanov-Sir Sinclair-Cabochon-Apollonius xx-Maykel, NL-merrielijn 213, Z.: Stal Zogland, B.: Rom Vermunt und Stephanie Scheerder). Schon 2025 hat sich Roman Empire über den Sieg im Kleinen für das Große Finale qualifiziert. Auch damals schon unter dem Sattel seines Ausbilders Bart Veeze, und der weiß genau, woran es gelegen hat: „Am ersten Tag war bei uns alles etwas durcheinander“, gesteht der Reiter. „Wir hatten Fehler in beiden Wechseln und er ging mir einmal gegen Hand – das waren Reiterfehler. Heute war alles etwas entspannter und ich war mit meinem Kopf konzentrierter dabei.“ Mit der Endnote von 8,62 hat sich der große Dunkelbraune den Sieg gesichert. Die Einzelnoten: 8,8 für den Trab, 8,6 Schritt und Galopp, 8,2 für die Durchlässigkeit und 8,9 für die Perspektive.
Platz zwei ging in diesem Kleinen Finale an den dunkelbraunen, gekörten schwedischen Hengst Sundown (v. Suarez-Bellagio-Rubinrot-Asterix, SWB-Stamm 70, Z.: Per Grönkvist und Johan Svensson, B.: Christinelund Dressage) unter dem Sattel von Sofie Lexner mit der Gesamtnote von 8,48.
Dritter wurde der gekörte, in den Niederlanden gezogene dunkelbraune KWPN-Hengst Pina Colada (v. Governor-Dayano-Flemmingh-Nimmerdor-Amor, NL-merrielijn 63, Z.: J. Mol), präsentiert von Kirsten Bouwer mit 8,20. Stephanie Scheerder und Rom Vermunt hatten somit doppelten Grund zur Freude: Sie sind sowohl die Besitzer des Siegerpferdes, als auch des drittplatzierten Pina Colada. Das bedeutet: Sie dürfen im Finale gleich zweimal mitfiebern. Die ersten Drei aus dem Kleinen Finale haben sich noch ein Finalticket für Samstag gesichert.