Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 22.08.2026 um 18:07

WM Aachen: Silber für das deutsche Para-Dressurteam

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nach den Springreitern fiel  heute in der Para-Dressur die Entscheidung über die Team-Medaillen. Dabei sammelten die Reiter nicht nur wichtige Punkte für ihre Teams, sondern kämpften zugleich um die Qualifikation für die Einzelentscheidung in der Kür.

Völlig unbeeindruckt vom Jubel im Stadion stand Vianne da und kratzte sich erst einmal genüsslich am Vorderbein. Die zehnjährige Schimmelstute schien genau zu wissen, dass sie Großes geleistet hatte und ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen. Im Sattel saß Kate Shoemaker, die gerade den Schlussgruß absolviert hatte. Liebevoll schlang sie ihrer Sportpartnerin die Arme um den Hals, überschüttete sie mit Lob und strahlte über das ganze Gesicht. 80,460 Prozent lautete das Urteil der Richter für einen Ritt, der mit Harmonie, Durchlässigkeit und Ausdruck überzeugte. Vor allem aber besiegelte er, was seit dem Vortag in der Aachener Luft gelegen hatte: Gold für die USA im Teamwettbewerb der Para-Dressur. Gemeinsam mit Fiona Howard und Diamond Dunes (79,300 Prozent, Grade II), Marie Vonderheyden und Fan Tastico H (76,375 Prozent, Grade I) sowie Rebecca Hart und Floratina (73,533 Prozent, Grade III) kam das US-amerikanische Team auf 236,135 Prozentpunkte – ein bis dahin weltweit unerreichtes Ergebnis. „Das ist so großartig“, freute sich Kate Shoemaker. „Als Letzte für das Team ins Viereck zu gehen, bringt normalerweise immer einen gewissen Druck mit sich. Doch meine Mädels hatten zuvor so großartige Leistungen gezeigt, dass ich ganz befreit reiten und sehen konnte, was möglich ist.“

Hinter den US-Amerikanerinnen durfte sich die deutsche Equipe über die Silbermedaille freuen. „Die anderen Nationen hatten stark vorgelegt – da mussten auch wir unsere Leistung abrufen“, sagte Regine Mispelkamp, die im Sattel ihres bewährten Partners Highlander Delight’s in Grade V 75,737 Prozent zum Teamergebnis beisteuerte. Mit ebenso starken Runden von Heidemarie Dresing und Poesie (77,733 Prozent, Grade II), Anna-Lena Niehues und Vive l’Amour (76,405 Prozent) sowie Helen Brandt und Vulkan Vegas IB (73,297 Prozent, beide Grade IV) kam die deutsche Mannschaft auf insgesamt 229,875 Prozent. Bronze ging an das Team aus den Niederlanden in der Besetzung Rixt van der Horst mit Eisma’s Royal Fonq N.O.P. (78,467 Prozent, Grade III), Annemarieke Nobel mit Doo Schufro (73,708 Prozent, Grade I), Tessa Baaijens-Van De Vrie mit Happy Grace (74,567 Prozent, Grade III) und Britney de Jong mit Caramba N.O.P. (74,605 Prozent, Grade V), das somit 227,639 Prozent erreichte. (PM)

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...