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von Claus Schridde am Sonntag, 30.08.2026 um 20:17

An Sophie Hinners führt kein Weg vorbei

Springfinale sechsjährige Pferde

Cincinnatti avanciert zum Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde.  /  © Christian Beeck

39 Pferde hatten sich über die Addition der Wertnoten aus den beiden Qualifikationen zum Springfinale der sechsjährigen qualifiziert, das als Zwei-Sterne-M-Springen nach Strafpunkten und Zeit mit Stechen um den Sieg ausgetragen wurde. Dabei  stellte der Springpferdezuchtverband Oldenburg-International mit zwölf Pferden das größte Kontingent, gefolgt von Holstein (10), den DSP-Verbänden (7, aufgeteilt in Brandenburg Anhalt mit vier, Baden-Württemberg mit zwei und Bayern mit einem Pferd), Westfalen und Hannover (je 4) und Rheinland (2).

Neun Pferde blieben strafpunktfrei, und nach dem Doppelerfolg bei den Fünfjährigen war Sophie Hinners (Viernheim) auch bei en Sechsjährigen der Sieg nicht zu nehmen, und es war erneut ein Holsteiner Pferd, mit dem sie ganz vorn stand: Der schwarzbraune Wallach Cincinnatti (v. Comme il faut NRW-Cardento-Barnaul xx-Coorado I-Renomee-Roman-Anblick xx, Stamm 2666, Z.: Michael Eitel, Freihung), fast sechs Sekunden Vorsprung zum Zweitplatzierten. Das war Patrick Hengstebeck (Heiden) mit der braunen Westfalenstute Daenerys von Leblich (v. Diamant de Casall-Chaman-Contender-Colman-Mentor-Corleone-Calando I, Holst. Stamm 162, Z.: Franz Becker). Drei strafpunkfreie Runden gab es in diesem Stechen, und den dritten Platz belegte Stefan Engbers (Südohn-Oeding) mit dem einstigen westfälischen Siegerhengst, der eine OS-Identität hat: der braune Con Touch RS (v. Conthargos-Casall-Cassini I-Exkurs-Leuthen II, Holst. Stamm 4025, Z.: Hans-Jürgen Heitmann). Damit standen zwar Pferde dreier verschiedener Verbände vorn, die allerdings alle einem Holsteiner Stamm entspringen.

Der hoch favorisierte Sieger beider Qualifikationen (9,1 bzw. 9,5), der Warendorfer Landbeschäler Arcassio FRH (v. Alaba-Darco de Revel-Cassini Boy Junior-Loran-Chambertin-Calypso II, Holst. Stamm 4705, Z.: Josef u. Christiane Wilbers, Weeze) und seine Reiterin Jana Fink (Milte-Sassenberg). Der braune Rheinländer Hengst, zudem auch Vorjahres-Bundeschampions der Fünfjährigen, hatte im Finale einen Abwurf.

Claus Schridde (Redaktion)

Zuchtexperte, Fachjournalist, Züchter und Pferdemann durch und durch, mit schier unendlichem hippologischem Fachwissen bereichert er jede ZÜCHTERFORUM-Ausgabe, auch als Richter und „Mikrofon-Stimme“ bestens in der Szene bekannt.

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