Klosterhof-Auktion 2026: Sensationelles Ergebnis in der Heide
Mit einem sensationellen Ergebnis ging die 37. Herbstauktion auf dem Klosterhof Medingen zu Ende. Spitzenpferd wurde mit dem Zuschlagspreis von 500.000 Euro der vierjährige Oldenburger Fuchswallach Donnkor (v. Danone I-Top Gear-Fürstenball-Sandro Hit-Rubinstein I, Han. Stamm 224/Abita, Z.: Marvin Schweinsberg, Dahlenburg), ausgestellt durch die Besitzergemeinschaft Wahler & Frank. Er ging nach Schenefeld bei Hamburg.
Zweite Preisspitze (415.000 Euro in die USA) war der sechsjährige gekörte Hannoveraner Hengst und Bundeschampion 2023, Global Hope (v. Global Player-Fidertanz-Sandro Hit, Z.: ZG Werth, Moers), der bisher auf dem Klosterhof Medingen als Beschäler aktiv war. Noch drei weitere Pferde lagen im sechsstelligen Bereich: Auf Rang drei im Preisgefüge folgte der großrahmige vierjährige Hannoveraner Fuchswallach Valendero (v. Va’Pensiero-Fürstbischof-Sir Donnerhall I, Z.: ZH Niebel/Kaiser, Ebstorf), der künftig unter dem Sattel von Paul Löcher zu sehen sein wird, für 200.000 Euro. 150.000 Euro investierten Käufer aus Niedersachsen in den vierjährigen Oldenburger Va’Pensiero-Sohn Valentino (M. v. Charmeur-Friedensfürst/T.) abstammt.
Der dreijährige gekörte Hannoveraner Hengst Enrico (v. Escaneno-Fidertanz-Sandro Hit) erzielte 100.000 Euro und steht künftig in den Niederlanden. Ebenfalls dort beheimatet sein wird der dritte gekörte Hengst der Kollektion, Stradivari, ein Vertreter des Premierenjahrgangs von St. Emilion (M. v. Asgard’s Ibiza) für 91.000 Euro.
Insgesamt gingen fünf Pferde ins Ausland; die 17 angebotenen Elite-Reitpferde brachten durchschnittlich 109.500 Euro.
„Unfassbar“, so Christoph Wahler über das Ergebnis. „Es spiegelt einerseits die Ausnahmequalität unserer Kollektion wider, andererseits bin ich aber einfach nur happy, dass die Kunden uns derart vertrauen, was unser langjährig erprobtes Konzept bestätigt.“ Die Medinger Auktion blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück: Vor 50 Jahren führte Eugen Wahler, Großvater des Vize-Mannschaftsweltmeisters der Vielseitigkeit von 2026, erstmals eine Auktion durch, damals noch im Frühjahr. Sein Sohn Burkhard baute das Konzept aus und steht bis heute selbst als Auktionator am Pult. In diesem Jahr fand die Auktion wegen der Asian Games vier Wochen später als gewohnt statt. Christoph Wahler, Hengsthalter, Auktionschef und Mitglied im Olympiakader, trainiert die indonesische Vielseitigkeitsequipe und betreute sie als Coach bei den Spielen in Tokio. Aufgrund der Terminverschiebung in den November wurden bei der 37. Herbstauktion keine Fohlen versteigert.