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Samstag, 21.08.2021 um 19:31

Die erste Pony-Championesse kommt aus Bayern

Fahr-Bundeschampionate Moritzburg 2021
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Bundeschampionate der Fahrpferde sind ein echtes Highlight im hippologischen Veranstaltungskalender und in Moritzburg, der Hochburg des Fahrsports, und gehen in diesem Jahr in 20. Auflage über die Bühne, wobei sich das Prüfungsangebot ständig erweitert hat. Und nachdem es in den letzten Jahren immer ruhig um Besucher aus der deutschen Reiterzentrale in Warendorf geblieben war, kam nun der Chef persönlich: Der frisch gewählte FN-Präsident Hans-Joachim Erbel fand den Weg nach Moritzburg. Im Rahmen des Fahrerabends am Freitag räumte er zwar launig ein, noch nie auf einer Kutsche gesessen zu haben; doch dieses Erlebnis wurde ihm dann am Samstagvormittag quasi postwendend direkt beschert. Die erste Championatsehrung gab es am Samstag in der Entscheidung der vier- und fünfjährigen Deutschen Fahrponys, wo Vertreter der Verbände Bayern, Brandenburg-Anhalt, Rheinland, Sachsen-Thüringen und Westfalen (2) gegeneinander antraten. Der Sieg ging nach Bayern an die Edelbluthaflingerstute Delmara SCH (v. Salvator SCH-Nerv, Z.: Johann Schmd, Kirchenthumbach) an den Leinen von Kathrin Karosser. „Ein tolles Pony, man kann der Fahrerin nur zu dieser Ausbildung gratulieren!“ lautete die Zusammenfassung der Jury, und Fremdfahrer Christian Koller (Warendorf) meinte, das Optimum gespürt zu haben: „Besser geht es nicht: 10, 0!“. Koller animierte das Publikum im Vorbeifahren zu Beifall, und die gut besetzte Tribüne nahm diesen „Ball“ gerne auf. Die gleiche Maximalnote gab es auch für die Vize-Championesse Daria (v. Quaterbacks Junior-Troll), vorgestellt von der Meisterfahrerin Bettina Winkler, die in allen Größen- und Altersklassen Pferde zum Strahlen brachte. In der Vorrunde hatte die Fuchsstute aus Sachsen-Thüringen noch das Geschehen dominiert, nun war sie knapp geschlagen Zweite, wobei ein Abwurf im Hindernisfahren zum Abzug kam. Spontanen Szenenapplaus gab es trotzdem. Rang drei ging an den westfälischen Falben Akito (v. A new Star II) mit seinem Besitzer Dirk Wolters. Die Jury lobte den Schritt und charakterisierte das Pony als „sehr losgelassen und ausgeglichen“. Die weiteren Plätze gingen an Nachkommen der Hengste FS Numero Uno, A new Star I und Halifax. Ein besonderes Schmankerl im Moritzburger Championats-Event ist alljährlich die Reitpferdeprüfung für drei und vierjährige Vertreter der Rasse Schweres Warmblut. Hier siegte der dreijährige rappfarbene Moritzburger Landbeschäler Eichendorff (v. Espresso-Veneziano; 8,0) mit Laura Uepach vor seinem gleichaltrigen schwarzbraunen Boxennachbarn Ehrenwort (v. Ehrenwert-Lord Brown; 7,8), den Dominik Nüßner vorstellte. Rang drei (7,7) belegte die vierjährige braune Stute Salomé (v. Capitano-Valerius) mit Jana Oehmichen. An vierter Stelle (7,1) ging das Pferd mit der weitesten Anreise (500 Kilometer; aus Westfalen) und möglicherweise auch das mit der größten Perspektive: Der noch nicht gekörte und ganz bedeutend aufgemachte dreijährige Hengst Valerio (v. Veltin-Lexter) offenbarte unter Marcus Ellermeier ein riesiges Potenzial, wobei er erst vor sechs Wochen angeritten wurde und sich bisweilen noch recht umweltorientiert zeigte. Elf Pferde nahmen an dieser Prüfung teil. Am morgigen Sonntag stehen fünf weitere Championatsentscheidungen an. Claus Schridde

Foto: Schridde
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