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Samstag, 20.08.2022 um 17:33

Die erste Schärpe geht nach Bayern

Bundeschampionate in Moritzburg
© honorarfreie Nutzung des Bildes
Zum 21. Mal fanden in diesem Jahr die Moritzburger Championatstage statt, bei dem rasseübergreifend alle Bundeschampions im Fahren ermittelt werden. Der Samstag war völlig verregnet, doch die musikalische Untermalung der Finalprüfungen am Samstag durch Lars Partenfelder (Mittenwald) bescherte den Zuschauern des Öfteren Gänsehautmomente: Konzentrierte Wechsel der Musik, den jeweiligen Grundgangarten angepasst, mit gefühlvollen Übergängen und effektvollen Nuancen in der Lautstärke machte das Zusehen auch zum akustischen Erlebnis.Bei den vier- und fünfjährigen Fahrponys wurde die erste Championatsschärpe vergeben, und zwar an den vierjährigen Edelbluthaflinger Amaari SCH (v. Armani-Stromer, Z.: Johann Schmid). Kathrin Karosser (Hundham/Bayern) steuerte ihn souverän durch die Aufgabe. Fremdfahrer Christian Koller (Warendorf) vergab zudem eine 9,0, so dass ein komfortabler Vorsprung zu den Zweitplatzierten geschaffen war. Für Kathrin Karosser war es ein Doppelsieg, denn sie steuerte auch den Zweitplatzierten, nämlich den gekörten braunen vierjährigen westfälischen Ponyhengst Doc Morris (v. Dimension AT-Valido, Z.: Wolfgang Schmitz) sicher ins Ziel. Ex aequo Zweiter war auch der in Bayern gezogene vierjährige Fuchshengst Champ WS (v. Campino-De Merels Demis) in der seltenen Kombination, dass Züchter, Besitzer und Fahrer in Personalunion Wolfgang Scholz (Pfarrkirchen) war. Entsprechend war der Jubel bei den bayerischen Fans, die ihre Champions frenetisch bejubelten und blauweiße Fahnen schwenkten. Die weiteren Plätze wurden besetzt durch je einen Lewitzer und einen Welsh-Hengst sowie eine fünfjährige Tochter des Quaterbacks Junior.Ein besonderes Highlight im Rahmen der Championate ist stets die Reitpferdeprüfung für schwere Warmblüter, bei der in diesem Jahr sieben Kandidaten angetreten waren. Die Platzierung wurde dominiert durch gekörte Hengste. Mit einer Endnote von 8,0 siegte der letztjährige Siegerhengst der SW-Körung und Moritzburger Landeschäler Lancelo (v. Loriot-Elbcapitän, Z.: Fam. Matzke, Zerbst) unter Laura Uepach. Der zweite Rang ging an den vierjährigen, ebenfalls gekörten Valerio (v. Veltin-Lexter) mit Marcus Ellermeier, der bereits im letzten Jahr in dieser Konkurrenz platziert war. Auf den Plätzen drei und vier standen wiederum dreijährige Hengste aus dem Moritzburger Bestand, nämlich Lord Landi und Excalibur.Überschattet wurde das Championat bereits am ersten Tag von einem tragischen Unfall, bei dem sich der aus Sachsen-Anhalt stammende erfolgreiche Fahrer Karl-Heinz Finkler mehrere Rippenbrüche und den Anbruch eines Lendenwirbels zugezogen hatte. Nachdem er bereits mehrere Pferde für die Finalprüfungen qualifiziert hatte, zeigte sein letztes Pferd nach der Prüfung eine Irritation wegen einer Unregelmäßigkeit am Kopfstück und ging panisch durch. Finkler wurde zeitnah in der Klinik in Radebeul operiert und befindet sich auf dem Wege der Besserung. Am morgigen Sonntag stehen alle weiteren Finalprüfungen an.  CS
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