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Im Vorfeld war es ein zähes Ringen, doch letztlich sind die Holsteiner Hengsttage in den Holstenhallen in Neumünster in annähernd voller Besetzung gestartet. Das Kreisveterinäramt Neumünster hatte die von den Verbänden beschlossenen Leitlinien durchgesetzt, wonach Hengste erst mit 30 Monaten in Arbeit genommen werden dürfen, und in der Causa Holstein verfügt, dass kein Hengst, der nach dem 1. Juni geboren wurde, an der Körung teilnehmen durfte. Der Verband legte Widerspruch ein, und so waren letztlich nur drei nach dem 15. Juni geborene Hengste nicht teilnahmeberechtigt. Im Falle eines Million Dollar-Sohnes ging es dann letztlich um einen Tag: Geboren am 16. Juni, blieb ihm die Telname verwehrt. Da 2021 ohnehin ein Übergangsjahr ist (das Körprocedere ändert sich in den Holstenhallen ab 2022 sowohl für die Trakehner als auch für die Holsteiner), ging es der Behörde wohl primär darum, ein diensteifriges Exempel zu statuieren.Wie dem auch sei: Bei mildem, sonnigem Herbstwetter traten am Donnerstagvormittag 66 Hengste (ein weiterer war im Vorfeld noch ausfallen) zur Musterung auf hartem Boden bzw. Dreiecksbahn an. Ausgehend von der Gesamtzahl der 70 zugelassenen Hengste, standen im Katalog zehn Füchse (mehr als je zuvor bei einer Holsteiner Körung), neun Schimmel, ein Rappe und 50 Vertreter der diversen Braun-Schattierungen. Diese stammten von 49 verschiedenen Vätern ab und resultierten aus 47 verschiedenen Mutterstämmen. Bei den Vätern stellte einmal mehr Casall mit sechs Söhnen den Löwenanteil, gefolgt von Diarado, Cornet Obolensky und seinem Sohn Comme il faut sowie Uriko und sein Sohn United Way mit je drei Söhnen. Verteilt nach Hengstlinien ist die Cor de la Bryère-Linie mit 24 Kandidaten am stärksten vertreten, gefolgt von Ultimate xx (über Diamant de Semilly) mit 14, Almé Z mit zwölf, Ladykiller xx mit sechs, Cottage Son xx mit vier, Lucky Boy xx mit drei, Sacramento Song xx, Furioso xx und Achill mit je zwei und Der Löwe xx mit einem Kandidaten.Der am stärksten präsente Mutterstamm ist der bewährte Stamm 104 a mit sieben Vertretern, gefolgt von 18 a 2 (4), 18 b 1 und 776 (je 3). Weitere elf Mutterstämme stellen je zwei Exponenten.Zwei Kandidaten, abstammend von Clarksville und Secret, gingen als „dressurbetont“ an den Start und hatten einen Freilauf-Auftritt. Alle Hengste gingen außerdem Schritt auf dem Ring, wobei die überwiegende Mehrzahl sich ziemlich spannig und unkonzentriert präsentierte. Überzeugend Schritt ging vielleicht eine gute Handvoll. Das Freispringen als traditionelles Herzstück der Holsteiner Körung startet morgen früh um 8.30 Uhr. CS