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Sonntag, 30.01.2022 um 17:00

Escamillo-Sohn bei Körung positiv getestet

Dritter Fall in drei Jahren in Folge
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits der Holsteiner-Verband und der Hannoveraner-Verband bekannt gaben, dass bei ihren Hauptkörungen zwei Hengste mit positiven Medikationskontrollen auffällig geworden waren, musste am 30. Januar auch das Westfälische Pferdestammbuch in Münster-Handorf über einen Verstoß gegen die Medikationsbestimmungen bei seiner Hauptkörung berichten.

So ergab die für alle Kör-Aspiranten in Münster-Handorf obligatorische Medikationskontrolle im Rahmen der Hauptkörung Ende November bei dem von der rheinischen Hengststation Schult ausgestellten Escamillo-Sohn Escaneno das Vorhandensein der Dopingsubstanz Fluphenazin. Der Hengst gehörte zum Lot der insgesamt acht dressurbetonten Endringhengste. Auch die anschließende Analyse der B-Probe bestätigte den positiven Befund. Nach schriftlicher Erklärung des Tierarztes des Austellers sei es angeblich zu einer Verwechslung des eigentlich zu behandelnden Pferdes gekommen. Das im Pferdesport als Dopingsubstanz eingestufte Fluphenazin gehört zur Gruppe der Psychopharmaka und hatte bereits 2009 für Aufsehen gesorgt, als das Pferd Whisper von Isabell Werth beim Internationalen Pfingstturnier in Wiesbaden positiv auf diese Substanz getestet wurde.

Nach der Satzung des Westfälischen Pferdestammbuchs ist das ursprünglich positive Körurteil des Hengstes zurückzunehmen. Eine erneute Vorstellung des Hengstes zur Körung ist gemäß Satzung frühestens nach drei Monaten zulässig. TH

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