Weilheim: Die Stutenköniginnen sind gekrönt
Vier Tage stand Weilheim im Zeichen der HÖVELER Landeschampionate, heute nun folgte ein weiteres Highlight: Die Franz-Strahl-Schäfer-Schau. Die Warmblut- und Kleinpferdestuten wetteiferten um die begehrten Staatspreise und um den Titel „Landessiegerstute“.
Bei den Dressurstuten setzte sich die Klassensiegerin der vier- und fünfjährigen Warmblutstuten am Ende auch als Gesamtsiegerin an die Spitze. Valina v. Vitalis-Rubin-Royal aus der Zucht von Ludwig Knoll und in Besitz von Katrin Beerhenke stehend, begeisterte mit ihrem tollen Stutenmodell. Die wohl proportionierte Stute zeigt sich in guter 3-Teilung mit viel Kraft im Körper. Im Trab überzeugt sie mit einem kraftvoll abfußenden Hinterbein, der Schritt ist gut geregelt bei sehr gutem Vor- und Übertritt.
Auf den Namen Chambertine E hört die neue Landessiegerstute Springen! Die 2008 geborene Chambertin-Fierant xx-Tochter siegte zunächst bei den sechsjährigen und älteren Springstuten, am späten Nachmittag gab es dann die zweite Schärpe für sie. Die DSP-Prämienstute (Sport) stammt aus der Zucht von Karl und Dagmar Ederle, in dessen Besitz sie auch unverändert steht. Die Stute gefiel mit ihrem Charme, der klaren 3-Teilung des Körpers und dem trockenen Fundament. In der Bewegung arbeiteten die Hinterbeine stets vorbildlich unter den Körper. Die Stute kann selbst auf Sporterfolge bis zur schweren Klasse im Parcours verweisen.
Siegerstute der Kleinpferderassen wurde eine gute Bekannte: die Reitponystute Diva Crema B v. Dany Vanille-Veivel R aus der Zucht und in Besitz von Rudolf Bühner stehend. Erst vor rund zwei Wochen glänzte die Stute in Rot am See und sicherte sich im Landeschampionat der vierjährigen Reitponys die Schwarz-Gelbe Schärpe. Nun sammelte sie für den Klassen- und den Gesamtsieg gleich noch zwei weitere Schärpen. Mit ihrer noblen Buckskin-Farbe fällt Diva Crema B sofort ins Auge. Die typvoll aufgemachte Stute ist wunderbar liniert, blieb in der Bewegung aufgrund ihrer Umweltorientiertheit heute aber etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dennoch bekam man einen Eindruck von dem sehr gut unter den Schwerpunkt fußenden Hinterbein im Trab, der Schritt wurde taktklar und mit gutem Raumgriff vorgetragen.