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Montag, 08.08.2022 um 05:55

Ermelo: Die Pavo Cup-Sieger sind gekürt!

Nashville SW, My Blue Hors Santiano und Lightning Star sichern sich die Schärpen
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nicht nur in Deutschland werden momentan fleißig Schärpen vergeben, auch unsere Nachbarn in den Niederlanden haben ihre Champions gekürt. Beim KWPN wurde am Wochenende der Pavo Cup für vier-, fünf- und sechsjährige Pferde ausgetragen. Als Fremdreiterin für die Nachwuchsstars agierte Eva Möller. Sie war es auch, die bei den Vierjährigen direkt die Idealnote 10 vergab. Schon vom Richterpult aus war Möller der vierjährige Nashville SW v. Secret-Jazz (Z.: Stal Willig VOF, B.: M.J.te Brake) ins Auge gestochen, als sie Platz in seinem Sattel genommen hatte, wurde ihr überaus positiver Eindruck nur noch weiter bestätigt. Der Hengst hatte bereits die Qualifikation und die erste Runde im Pavo Cup gewonnen, nach dem Fremdreitertest war ihm der Sieg dann nicht zu nehmen. Auf Rang zwei rangierte die Vitalis-Sorento-Tochter Nanny Mc Phee (Z.+B.: Stal Ribbes).

Und auch bei den fünfjährigen Dressurpferden war es am Ende ein Hengst der die Nüstern vorn hatte. Nach der ersten Runde rangierte My Blue Hors Santiano v. Sezuan-Romanov Blue Hors (Z.: Straight Horse APS, B.: Blue Hors APS) noch auf Rang drei, die Fremdreiternote von Eva Möller sollte dann das Ergebnis allerding noch einmal durcheinanderwirbeln. Hier gab es eine 9,5 und damit den Titel! Rang zwei gab es für Montrachet v. Glocks Toto jr.-Tuschinski (Z.: A. van Erp, B.: E.M. van Erp-van Leuwen).

Bei den Sechsjährigen sicherte sich die Ferguson-De Niro-Tochter Lightning Star (Z.: Titan Wilaras, B.: R&R Sporthorses BV & Stal Brouwer) den Titel. Die Stute hatte bereits letztes Jahr Bronze anlässlich der WM der jungen Dressurpferde gewinnen können, nun kann sie einen Titel für sich verbuchen. Auf dem zweiten Platz landete ein weiterer Ferguson-Nachkomme aus selben Züchterhause: Lord Platinum (M.v. Bretton Woods, B.: E.A.H. Bakker-Laplooi & K. Beckers).

 

Neben den Champions unter dem Sattel, wurde auch die Stutenkönigin herausgestellt. Hier setzte sich die Dream Boy-Totilas-Tochter Ostara St-J (Z.: Familie Jansen) an die Spitze des Feldes. Im Juli hatte sie sich bereits bei der zentralen Besichtigung in Brabant durchgesetzt, nun folgt ein weiterer Titel. Richter Toni Hoefs lobte das tolle Modell der Stute, die sehr gute Schulterfreiheit und das aktive abfußende Hinterbein – eine wahre Championesse eben! Vize-Championesse wurde die All at once-Krack-Tochter Once for all Swing.

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