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Sonntag, 21.05.2023 um 12:19

Qualifikation Nürnberger Burg-Pokal: La Vie und Therese Nilshagen nicht zu schlagen

Der achtjährige Hannoveraner Hengst trumpft in München auf
© honorarfreie Nutzung des Bildes

In der Gut Wettlkam Dressurarena stand heute Vormittag die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal auf dem Programm. Nach ihrem Sieg am Samstag, gingen Therese Nilshagen und der achtjährige Hannoveraner Hengst La Vie als Favoriten in die Prüfung. Und dieser Rolle sollten sie gerecht werden.

La Vie, abstammend vom Celler Landbeschäler Livaldon aus einer Scolari-Mutter, erblickte das Licht der Welt bei Heinz Gerdes, als Besitzer zeichnet sich nun das Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen verantwortlich. Der Fuchs wurde 2017 gekört und konnte zunächst einen 14-Tage-Test in Schlieckau erfolgreich mit einer Dressurnote von 8,3 ablegen. Es folgten 2019 der Sporttest I (8,24) und 2020 Sporttest II (8,44) jeweils in Verden. 2022 wurde sein erster Sohn in Marbach gekört und trat danach unter dem Namen Blue Hors Luton in Erscheinung. Aufgrund einer Darmverschlingung verstarb der Hengst allerdings erst vor wenigen Wochen. La Vie kann auf neun eingetragene Sportnachkommen blicken, darunter La Bonheur, La Mancha und Lady Rubin. Unter seiner Ausbilderin Therese Nilshagen nahm er 2020 am Bundeschampionat teil. 2022 gab das Paar seinen Einstand in die schwere Klasse und das hocherfolgreich: allein drei Siege konnte der Hengst auf Anhieb sammeln. Die Erfolgsserie setzte sich in diesem Jahr bereits fort, so auch in München. Schon am Samstag trabten die Beiden zu 73,219%, heute legten sie noch eine Schippe drauf: 75,073% schlugen am Ende für die Beiden zu Buche. Damit setzten sie sich deutlich an die Spitze des Feldes. Besonders beeindrucken war einmal mehr die Trabtour. Ausdrucksstark und mit viel Raumgriff ausgestattet zog der Fuchs seine Runden in München.

Auf Rang zwei landete Carina Harnisch mit dem DSP-Wallach DSP Sheldon Cooper v. Sezuan (Z.: Enrico Schöbel) mit 72,780% vor Christine Eglinski auf Viva Waldi v. Van Vivaldi (Z.: Ralf Töllner) mit 71,219%.

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