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Samstag, 02.09.2023 um 07:26

EM Mailand: Schweden holt Gold, Deutschland verpasst Medaille auf Rang vier

Des einen Leid, ist des anderen … oder wie war das? Bei den Europameisterschaften der Springreiter im italienischen Mailand wurden gestern die ersten Medaillen vergeben. Mit dem zweiten Umlauf des Nationenpreis entschied sich, welche Teams sich über eine Medaille freuen durften.
Fotos: S. Lafrentz  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Nach dem ersten Zeitspringen am Mittwoch und der zweiten Wertungsprüfung am Donnerstag lag die deutsche Equipe mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Schweden und den Schweizern. Österreich positionierte sich auf Rang fünf und lauerte – wie man jetzt weiß! Der gestrige Tag sollte das Ranking nochmal kräftig durchmischen.

Noch bevor es für das deutsche Team zum ersten Mal richtig ernst wurde, die erste Ernüchterung: Nachdem sich Stargold (Old v. Stakkato Gold – Lord Weingard, Z.: Gestüt Sprehe) in der Box beim Fertigmachen erschrocken hatte, fühlte sich der Hengst beim Abreiten nicht wohl. „Er war nicht wie sonst, hat nicht richtig losgelassen.“ erzählte dessen Reiter Marcus Ehning. „Daher habe ich schweren Herzes entschieden, nicht zu reiten.“ Damit stand das Streichergebnis der Deutschen fest. Als zweiter Teamstarter erlaubte sich Philipp Weishaupt mit dem erst neunjährigen Zineday (Westf v. Zinedine – Polydor, Z.: Franz-Georg Ottmann) einen Fehler. Bei Jana Wargers und dem 14-jährigen Holsteiner Limbridge (v. Limbus – Cambridge, Z.: Ralf Pawlowski) fielen gar zwei Stangen gen Boden. Gerrit Nieberg trat mit Ben (West v. Sylvain – Quincy Jones, Z.: Christa Mikulski) deutlich souveräner als an den Vortagen auf, nur ein Fehler. Damit kam die schwarz-rot-goldene Truppe mit 25.31 Punkten ins Ziel. Auf Rang vier verpasste die Equipe um Bundestrainer Otto Becker denkbar knapp eine Medaille. Auch bei Einzelstarter Christian Kukuk und Schimmelhengst Mumbai (BWP v. Diamant de Semilly - Nabab de Reve) fiel eine Stange zu Boden.

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Kein Vorbeikommen gab es an den favorisierten Schweden, die überlegen Gold gewannen. Henrik von Eckermann erlaubte sich als erster Starter zwar eine Stange mit der zehnjährigen Iliana (KWPN v. Cardento – Gentleman), danach blieb allerdings alles liegen. Wilma Hellström pilotierte ihre einäugige Cicci BJN (SWB v. Ci Ci Senjor ASK – Tornesch) zu einer traumhaften Nullrunde, ebenso Jens Fredericson den zwölfjährigen Markan Cosmopolit (SWB v. Cohiba – Calido I). Die beiden liegen nun auch in der Einzelwertung vorne. Als Schlussreiter machte Rolf-Göran Bengtsson mit dem Holsteiner Hengst Zuccero (v. VDL Zirocco Blue – Caretino, Z.: Hanno Köhncke, B.: Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH) den Sack zu, auch wenn der Titelgewinn da schon feststand. Lediglich 9.51 Punkte summierten sich auf dem Konto der Schweden. Mit 18 Punkten holten die Iren mächtig auf. So wurde es Silber für das Team bestehend aus Michael Duffy und Cinca (Holst v. Casall – Carthago, Z.: Peter Wylde), Trevor Breen und Highland President (KWPN v. Clinton – Kannan), Shane Sweetnam und James Kann Cruz (ISH v. Kannan – Cruising) und Eoin McMahon mit Mila (OS v. Monte Bellini – Linton, Z.: Gestüt Lewitz).

Die Österreicher holten nach Rang fünf nach dem ersten Umlauf mächtig auf und arbeiteten sich auf den Bronzerang vor. Als erster Reiter brachte Gerfried Puck mit Equitron Maxcel V (BWP v. Balou du Rouet – Landetto) lediglich zwei Zeitstrafpunkte mit. Katharina Rhomberg und Cuma (Westf v. Comme il faut – Ars Vivendi, Z.: Sportpferde Merschformann), die zuvor einwandfrei abgeliefert hatten, bildeten gestern mit 12 Punkten das Streichergebnis. Max Kühner und Elektric Blue P (DSP v. Eldorado vd Zeshoek – For Pleasure, Z.: GbR Pfitzmann) lieferten eine enorm wichtige Nullrunde. Alessandra Reich und der erst neunjährige Oeli R (BWP v. Denzel vt Meilenhof – Andiamo) kamen mit einer Stange ins Ziel.

Heute haben alle Pferde Pause. Am Sonntag steht ab 12 Uhr das Einzel-Finale auf dem Programm. Die Einzelmedaillen werden in zwei Umläufen über 1,60 Meter ausgetragen. (akb)

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