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Sonntag, 26.11.2023 um 14:38

Schweres Warmblut - Körung in Moritzburg

Scharfe Selektion und tolle Stimmung
Der Sieger der Körung SW in Moritzburg 2023 heißt Elbstern. Foto: Brit Placzek  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Insgesamt 23 Hengste standen im Katalog in Moritzburg, davon trugen 15 die Rappfarbe, ferner gab es vier Braune, zwei Schwarzbraune und je einen Dunkelbraunen und einen Schimmel. Diese variierten im Stockmaß von 160 bis zu 167 Zentimetern und stammten aus 16 verschiedenen Mutterstämmen bzw. von 14 verschiedenen Vätern ab, wobei Capitano mit fünf Söhnen den Löwenanteil stellte. Während der Veranstaltung wurde ein Hengst im Rahmen der Longenüberprüfung zurückgezogen, so dass 22 zur Körung anstanden. Gekört wurden sechs, und diese verkörperten hinsichtlich Typ und Kaliberstärke die ganze Varianz dieser Rasse. Zwei erreichten den Prämienstatus, beide aus der Zucht und Aufzucht des Gestüts Noschkowitz (Frank Weichold, Großweitzschen).

Zum Siegerhengst erhob die Kommission um Zuchtleiter Christian Kubitz den großen, kaliberstarken Braunen Elbstern (v. Elbcapitän-Veritas-Ellington-Gerling), der eine Beschälerbox im Sächsischen Landgestüt Moritzburg beziehen wird. Er vertritt den Original-Oldenburger Mutterstamm 209/Landreise (in Sachsen als Familie SW39/3 Serena 528 geführt), der sowohl in der SW-Zucht als auch in der Reitpferdezucht blüht. Neben weiteren Ehrenpreisen gab es für den Züchter des Siegerhengstes den seit 2020 ausgelobten Wanderehrenpreis, passenderweise ein großformatiges Ölgemälde des Vaters Elbcapitän vom Künstler Manfred Busemann, der nun ein Jahr einen Ehrenplatz im Hause Weichold haben wird. Apropos Elbcapitän: Der war auch Muttervater des Reservesiegers, eines typcharmanten Rappen von Loriot (M. v. Elbcapitän-Pesus xx-Gerit). Berichterstatter Jan Pedersen, Vorsitzender des dänischen Warmblutzuchtverbandes und Vorsitzender der Weltzuchtorganisation WBFSH, war voll des Lobes: „Ein Hengst mit sehr guter Oberlinie, weit überdurchschnittlichen Grundgangarten. Ein Hengst für die Zukunft!“ Im Rahmen des kurzweiligen und mit etlichen Höhepunkten gespickten Schauprogramms war denn auch folgerichtig Elbcapitän mit Nachzucht zu sehen, und das Publikum in der vollbesetzten Reithalle in Moritzburg war begeistert. Überhaupt herrschte gute Stimmung, wie auch der gut besuchte Züchterabend bestätigte.

Gekört wurden weiterhin Söhne der Hengste Capitano, Casco, Veit und Veritalis. Jan Pedersen erklärte, bereits vor Jahrzehnten mit den dänischen Alt-Oldenburgern gearbeitet und gezüchtet zu haben: „Sie bilden noch heute die Grundlage meiner privaten Zucht! Die Körkommission hat hier scharf selektiert, das ist auch richtig so, denn die Stutenbasis ist nicht groß, und insofern darf nur das Beste in die Zucht. Die gekörten Hengste spiegeln eine gewisse Varianz wider, passend für die unterschiedlichen Nutzungszwecke dieser Rasse!“ Zuchtleiter Christian Kubitz erklärte, es gebe derzeit 998 zuchtaktive Stuten in der Rasse Schweres Warmblut im Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen.

Den obligaten 300-Euro-Scheck des ZÜCHTERFORUMS erhielt als bester Vorführer der Körung Jean Frenzel. CS

 

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