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von Claus Schridde am Sonntag, 08.09.2024 um 16:05

Fünfjährige Springpferde in Warendorf

Drei Damen mit drei Hengsten

Birkhof's Arezzo Man und Sophie Hinners sprangen zum Titel bei den fünfjährigen Springpferden.  /  © Christian Beeck

Das Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde wies 2024 etliche Besondereiten auf: Nach zwei Umläufen mit traditioneller Addition der Wertnoten standen drei Amazonen mit je einem gekörten Hengst unter dem Sattel auf den Medaillenplätzen. Das hatte es in dieser Form noch nie gegeben.

Bundeschampion 2024 ist der 2022 in München gekörte DSP-Schimmelhengst aus Baden-Württemberg, Birkhof's Arezzo Man FBW (v. Arezzo VDL-Last Man Standing-Apollo-Monsun AA-Duell II, Hann.Stamm 1157/Feluke, Z.: Christian Kraus, Pforzheim) und Sophie Hinners. Die Jury, bestehend aus Peter Rauert, Werner Tapken und Hubert Uphus, vergab für beide Umläufe jeweils 9,5. Damit setzte er sich deutlich vom übrigen Starterfeld ab.

Dir Silbermedaille ging an die Warendorferin Jana Fink, für die es quasi ein Heimspiel war: 8,8 und 9,3 gab es für die Vorstellungen mit dem kraftvoll abdrückenden Hannoveraner Comme mon Père (v. Comme il faut-Quintender-Acord II-Wendekreis-Grande-Royal Palm xx, Z.: Heinz-Wilhelm von Thaden, Stade). Der stets energisch galoppierende Dunkelbraune geht auf einen reinen Vollblutstamm zurück und wurde im Frühjahr vom Westfälischen Pferdestambuch gekört.

Bronze (8,6 und 9,0) holte Birgit Gärtner-Döller mit dem schwarzbraunen gekörten Rheinländer Hengst Geoffrey (v. George Z-Cornado I-For Joy-Grundstein I-Arsenik, Hann. Stamm 537/Freiheit, Z.: Heinrich Burmester) Den vierten Rang (8,6 und 8,7) belegte dann der erste Herr und gleichsam die erste Stute in dieser Platzierung: Philipp Schulze mit der Holsteiner Stute Donata Regina (v. Diamant de Semilly-Conet Obolensky-Cassini I-Heraldik xx-Landgraf I, Holst. Stamm 3317).

 

40 Pferde hatten sich für dieses Finale qualifiziert, gestartet sind letzlich nur 38 Bewerber, weil Hannes Ahlmann am Vorabend im Finale der Siebenjährigen gestürzt war, sich dabei Bänderanriss zugeogen hatte und insofern seine beiden Qualifikanten nicht starten konnte. Hannover und Westfalen stellten mit je elf Kandidaten die größten Kontingente, gefolgt von Holstein (10), DSP (5; 2 Baden-Württemberg, 3 Brandenburg-Anhalt), Oldenburg-International (2) und dem Rheinland (1). 

Mehrfach präsent waren die Hengste Diamant de Semilly, United Touch und Emerald van het Ruytershof mit je drei Nachkommen, gefolgt von Arezzo VDL, Carridam, Million Dollar und Dinken mit je zwei Nachkommen.

Der Parcours war sehr anspruchsvoll: Ganze zehn Teilnehmer blieben ohne Strafpunkte, und die Fehlerverteilung konzentrierte sich vor allem auf Hindernis 11, den vorletzten Sprung, dessen weiße obere Planke mindestens ein Dutzend mal fiel.

 

Claus Schridde (Redaktion)

Zuchtexperte, Fachjournalist, Züchter und Pferdemann durch und durch, mit schier unendlichem hippologischem Fachwissen bereichert er jede ZÜCHTERFORUM-Ausgabe, auch als Richter und „Mikrofon-Stimme“ bestens in der Szene bekannt.

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