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von Roland Kern am Dienstag, 10.09.2024 um 18:34

Richenhagen hinterlässt guten Eindruck

Drei Kandidaten für das Amt des künftigen FN-Präsidenten haben sich am Dienstag in Warendorf und online den führenden deutschen Pferdesportfunktionären des Landes vorgestellt. Wie man hört, geht nun der frühere Fendt-Manager und Dressurexperte Martin Richenhagen mit leichten Vorteilen ins Rennen um das höchste Amt im deutschen Reitsport. Aber auch Hans-Jürgen Meyer gab eine respektable Vorstellung ab.

Zu zwei Sitzungen in der Reiterzentrale waren zunächst die Landes- und Anschlussverbände versammelt, um drei Vorstellungsrunden zu hören, nachmittags dann die Vertreter der Zuchtverbände und die Vertreter der Persönlichen Mitglieder. Nach einer Entscheidungsfindung in den Ländern soll der Beirat Sport der FN nun am 9. Oktober einen Kandidaten für die Mitgliederversammlung am 12. November nominieren.  Neben Richenhagen (72) stellten sich der Unternehmer, Reiter, Pferdezüchter und Reiterhof-Inhaber Hans-Jürgen Meyer (71) aus Nottuln und der 68-jährige Tierarzt und frühere Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann vor.

Auf dem Weg zur Nominierung dürfte es eine Aufgabe sein, das Bewerber-Trio auf ein Duo zu reduzieren. Denn die Satzung der FN sieht vor, dass sich ein Kandidat mit der absoluten Mehrheit von mindestens 50 Prozent der Stimmen durchsetzen muss. Wenn sich die Stimmen aber auf drei Personen verteilen, dürfte das schwierig werden.

Nach Einschätzung von Beobachtern dürfte am ehesten Heinrich Bottermann zrückziehen. Die anderen beiden Kandidaten konnten offensichtlich eher überzeugen, punkteten mit Erfahrungen aus dem Pferdesport, mit pferdesportlichem Sachverstand sowie unternehmerischer Erfahrung. Beide Bewerber versicherten auch, dass sie sich in einer Lebensphase befinden, in der sie sich mit vollem Einsatz der großen Aufgabe widmen können. „Es sind beides Männer, die dem Amt guttun würden“, so wird es wertschätzend beschrieben. Es könnte sein, dass im Norden, vor allem in den großen Zuchtgebieten, der Pferdezüchter Meyer mehr Sympathien genießt, Richenhagen eher im Süden und Westen punktet. "Es bleibt spannend", beschreibt ein Beobachter.

Es heißt, Martin Richenhagen, habe die etwas ausgereifteren Konzepte vorgelegt. Zum Beispiel müsse man sich neue Geschäftsfelder für den Reiterverband als Serviceeinheit für den Pferdesport überlegen, im Falle seiner Wahl will er einen externen Beraterstab rekrutieren mit einer gewissen Kundensicht der Reiter von außen auf die FN. Auch müsse man die Reitervereine bei der Entwicklung eines Service- und Dienstleistungsgedankens besser unterstützen. Hans-Jürgen Meyer gefiel wiederum mit einer Art "Sofort-Plan" für die ersten vier Wochen einer Amtszeit.

Der überwiegend in den USA lebende Richenhagen, war in Präsenz anwesend. Eingangs seines Statements betonte er, dass er nichts mit der „Fotogate“-Affäre zu tun habe, die den zeitweiligen Kandidaten Stefan Unterlandstättner zum Rückzug bewegt habe.

 

Martin Richenhagen in Warendorf  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Roland Kern (Redaktion)

Der Ruhepol der Redaktion, der im Notfall immer noch eine Lösung parat hat. Die Stimme (The Voice) von Reiterjournal-TV, hat selbst Pferde bis zur Klasse S ausgebildet und kennt keinen Feierabend.

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