Siegerhengste von Bonds und Chaplin
DSP-Hengsttage 2025 in München-Riem - der Samstag
Das war das große DSP-Fest in München-Riem. Auch 2025 wieder eine rundherum gelungene Veranstaltung, die zum Highlight im hippologischen Terminkalender avanciert ist.
Dressur-Siegerhengst war ein in jeder Hinsicht imponierender DSP-Dunkelfuchs aus Brandenburg-Anhalt von Bonds (M. v. Goldberg-Rubin Royal-Gotland-Sekurit-Adept-Ipikur-Duo-Fernab, Brdbg. Stamm 47/Pauline von Dargardt, Z. Hendrik Niehe, Sieversdorf), den Matthias-Alexander Rath bei der DSP-Fohlenauktion 2022 auf dem heimischen Schafhof entdeckt hatte. Nie zuvor war ein Siegerhengst in München gekürt worden, der so souverän und zweifelsfrei das Körlot über alle Tage dominierte. Ein weiters Highlight aus dem berühmten Neustädter P-Stamm, das für 770.000 Euro an das österreichische Gestüt Pramwaldhof (Astrid Neumayr) zugeschlagen wurde.
Reservesieger wurde ein ausgesprochen charmanter brauner Oldenburger von For Romance I (M. v. Floricello-Donnerhall-Classiker-Weltmeister-Shikampur xx, Z.: Martin Sieverding, Emstek), der aus einem ursprünglich französischen Mutterstamm gezogen ist und 2025 auf der rheinischen Hengststation Schult in Hünxe zum Einsatz kommen wird. Guter Ablauf aus aktivem Hinterbein im Trabe, hervorragend auch in Schritt und Galopp, Als zweiter Reservesieger beschloss ein Westfalen-Fuchs von Vitalis (M. v. Borsalino-De Niro-Calypso II-Graf Fackel Z-Gardeoffizier-Alpsee xx-Asterios xx, Vollblutfamilie 9, Z.: Christoph Delsmann, Nordkirchen; A.: Christiane Wiens, Warendorf) den Endring der besten drei Kandidaten. Groß und mit viel Bedeutung als Beschäler, besonders guter Oberlinie und steter Bereitschaft zur Lastaufnahme, empfahl er sich als Dressurhengst besonderer Klasse. Die weiteren Prämienhengste stammten ab Debutant PS, Donkey Boy, Sir Donnerhall I, Va Bene und Vaderland.
Das außergewöhnlich gute Springlot dominierte der in Baden-Württemberg registrierte braune DSP-Hengst von Chaplin (M. v. United Touch S-Comme il faut NRW-Acobat I-Cantus-Cor de la Bryère-Totilas/T., Holst. Stamm 4507, Z.: ZG Schulze-Averdiek, Rosendahl). Ein kräftiges Modell, stabil und korrekt, mit viel Ausstrahlung und phänomenalen Möglichkeiten am Sprung hinsichtlich Abdruck, Technik und Vermögen. Auch er galt bereits nach dem ersten Freispngen als Insidertipp für den Siegeslorbeer und ging für 235.000 Euro an die bayerische Hengststation Bachl in Postmünster-Pfarrkirchen.
Erster Reservesieger war der in Brandeburg-Anhalt gezogen Rappe von Chacco Chacco (M. v. Landrebell-Wanderlust-Direx-Senatus-Minnesänger, Z.: Siegmar Ströhmer, Neustadt/D.; B.: Marianne Unterstein, Gmund), der ausa kraftvollem Rücken einen erstklassugen Sprungablauf entwickelte. Mutter, Großmutter und Urgroßmutter waren unter Siegmar Ströhmer und seiner Tochter Laura Strehmel S-efolgreich. Zweiter Reservesieger war letztlich ein statiöser Fuchs von Tangelo van de Zuuthoeve (M. v, Sandro Boy-Querlybet Hero-Catango, Z.: Anuschka Spenrath, Tholey, B.: Reitanlage Zeve, Tholey).
Die weiteren prämierten Springhengste stammten ab von Cento, Chubakko, Cornet's Balou und Forlee.
Dann gab es noch Ehrungen für besondere Leistungen: Den Preis für den besten Voführer erhielt das Team der Hengststation Mathieu Beckmann, mit seinen Unterstützern Boris Chudzinski und Moritz Friemelt den traditionellen Scheck über 300 Euro aus der Hand des ZÜCHTERFORUM-Verlegers Hugo Matthaes entgegennahm.
Ein Sonderpreis für die beste Groom- und Pflegerleistung gab es für das Team Stefan Holtwiesche, das auch 2025 mit zahlreichen Hengsten nach München gereist war. BAYERNS PFERDE, wie das ZÜCHTERFORUM unter dem Dach der Matthaes Medien Gmbh & Co. KG erscheinend, gab hier einen Scheck in Höhe von 150 Euro.
Als bester Longenführer wurde Marco Philipp mit eine Trensenzaum der Firma Devoucoux geehrt, der gemeinsam mit seiner Lebensgeährtin Ilsemarie Berkenbusch die Hengste vom Gestüt Greim (Bärnau) perfekt in Szene gesetzt hat.