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von Claus Schridde am Dienstag, 31.03.2026 um 18:00

Zum Tode von Jessica Wächter

Jessica hat nicht nur einige Bundeschampions gestellt, sondern war auch auf internationalem Parkett erfolgreich unterwegs.  /  © Herbert Rauser

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nimmt die Pferdeszene den Tod von Jessica Wächter (33) und Martin R. (62) zur Kenntnis. In einer gemeinsamen Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen, die auch in der „Tagesschau“ verarbeitet wurde, heißt es: „Vermutlich in den frühen Morgenstunden des Montags (30.03.) tötete ein 62-jähriger Mann nach derzeitigem Ermittlungsstand in einer Wohnung im Michelstädter Stadtteil Vielbrunn zunächst seine 33 Jahre alte Lebensgefährtin und nahm sich anschließend im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens im Stadtteil Weiten-Gesäß das Leben. Die Kriminalpolizei in Erbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt haben am Montagmorgen die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll die Todesursache der Frau nun im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Obduktion geklärt werden.“ Jessica Wächter war eine international erfolgreiche Fahrsportlerin, holte sieben FEI-Weltmeistertitel und war bei den Bundeschampionaten in Moritzburg immer mit mehreren Pferden präsent, rasseübergreifend Ponys, Haflinger, schweres und edles Warmblut. Erst 2025 steuerte sie den vierjährigen Westfalenfuchs Best in Time PST zum Titel des Bundeschampions, mit dessen Vater Best Buddy sie 2022 das Bundeschampionat der  jüngeren Fahrpferde gewonnen hatte. Für Jessica Wächter war es der insgesamt elfte Titel bei den Bundeschampionaten in Moritzburg.

Claus Schridde (Redaktion)

Zuchtexperte, Fachjournalist, Züchter und Pferdemann durch und durch, mit schier unendlichem hippologischem Fachwissen bereichert er jede ZÜCHTERFORUM-Ausgabe, auch als Richter und „Mikrofon-Stimme“ bestens in der Szene bekannt.

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