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von Claus Schridde am Sonntag, 09.08.2026 um 12:44

Daan G. in einer eigenen Liga

Daan G.  /  © Lafrentz

Auch die vierjährigen Hengste hatten 2026 im Finale des Hannoveraner Jahrgangschampionats erstmals eine Dressurpferdeprüfung Klasse A zu absolvieren, gerichtet durch Wolfgang Schierloh, Jan Schalk, Katja Westendarp und Anja Rietbrock. Dabei spielte der spektakulär auftretende Fuchs Daan G. (v. Donkey Boss-Don Olymbrio-Don Schufro-Baroncelli-Donnerschlag-Wenzel I-Grundstein I-Valentino xx, Hann. Stamm der Jadeluft, Z.: Stutteri G, Helene Gervliet) mit Vanessa Crnadak in einer eigenen Liga und setzte sich mit 8,92 (u. a. 9,5 für den Galopp) deutlich von den weiteren fünf Finalisten ab.

Zweiter (8,6) wurde der etwas unspektakulär, dafür aber außerordentlich lektionssicher vorgestellte und in jeder Phase der Prüfung Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlende Salsero CF (v. Secret-Vivaldi-Rohdiamant-Ex Libris-Figaro- Kronprinz xx, Oldbg. Stamm 5/Angel II, Z. u. B.: Dr. Christine Feichtinger). Diese besonderen Kriterien arbeitete der kommentierende Richter Jan Schalk besonders heraus; sie fanden in einer Durchlässigkeitsnote von 9,0 (zum Vergleich Daan G.: 8,3) ihren Niederschlag. Die weiteren Platzierten, abstammend von Flashbang, Fürstenball, Secret und Zauberlehrling, folgten dann mit über einer Note Abstand im unteren 7er und oberen 6er Bereich, was Fluch und Segen dieses neuen Prüfungsformats deutlich werden und somit zugleich auch Zweifel an dessen Tauglichkeit aufkommen lässt. Abteilungsweise in einer Reitpferdeprüfung zu gehen oder aber einzeln in großer Kulisse in einem prunkvoll ausstaffierten großen Viereck, das macht einen gewaltigen Unterschied aus.

Claus Schridde (Redaktion)

Zuchtexperte, Fachjournalist, Züchter und Pferdemann durch und durch, mit schier unendlichem hippologischem Fachwissen bereichert er jede ZÜCHTERFORUM-Ausgabe, auch als Richter und „Mikrofon-Stimme“ bestens in der Szene bekannt.

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