Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Lisa Hanser am Sonntag, 01.11.2026 um 08:17

Marbacher Wochenende: Erneut erfreuliche Beteiligung bei der Ponykörung

Auch in diesem Jahr zeigte sich bei den Ponys wieder eine erfreuliche Beteiligung. „Mit 16 vorgestellten Ponyhengsten, von denen acht gekört wurden und darunter drei Prämienhengste sowie ein Siegerhengst waren, können wir sehr zufrieden sein“, resümiert der Vorsitzende des Pferdezuchtverbands Baden-Württemberg Edwin Schuster.

Zum Siegerhengst avancierte der typstarke Gründleinshof Nenn es Schicksal und bescherte seiner Zuchtstätte gleich doppelte Freude, denn damit stellte sein Vater Gründleinshof Null Null Sieben mit seinem ersten gekörten Sohn seines ersten Körjahrgangs gleich einen Prämien- und Siegerhengst. Aus einem hoch erfolgreichen Mutterstamm hervorgegangen, wusste der Junghengst, der im Besitz von Felix und Tanja Stieglmaier steht, die Körkommission über beide Tage hinweg zu überzeugen: „Hervorzuheben ist das korrekte Fundament mit guter Gelenksausprägung und großen Hufen“, betont der bayerische Zuchtleiter Torsten Große-Freese und lobt auch den großzügigen Schritt sowie den stets locker über den Rücken arbeitenden Bewegungsablauf im Trab, der vielleicht noch etwas mehr Mechanik vertragen dürfte. Im heutigen Freispringen befand er sich zudem in einer eigenen Liga und präsentierte sich mit seinem Vermögen in einem klaren sehr guten Bereich.

Ebenfalls mit einer Prämie ausgezeichnet wurde der einzige Haflingerhengst des diesjährigen Körlots: Steinfürst von Steuermann liz.-Aber Hallo aus der Zucht und im Besitz von Kurt Antes begeisterte sowohl die Jury als auch das Publikum, das den bewegungs- und ausdrucksstarken Junghengst mit viel Applaus feierte. Ganze 78 Zentimeter misst der dritte Prämienhengst der Ponykörung. Das Deutsche Partbred Shetland Pony Miro, abstammend von Marschall Liberty-Foldhouse Domineo, stammt aus der Zucht von Claudia Wiemer und steht im Besitz von Lea Rodi aus Maselheim. Mit ganz viel Charme, einem harmonischen Seitenbild und seiner ansprechenden Bewegungsqualität wusste er sich in Szene zu setzen.Ein weiteres positives Urteil erhielt bei den Robustponys das Deutsche Classic Pony John Deere von Krummesse. Der von Dirk Lüth gezogene und bereits gekörte Nachkomme des Jonny-Walker von Krummesse sicherte sich heute die Anerkennung im Zuchtgebiet.

Bei den Reitponys durfte sich außerdem Gisa Barthel über einen gekörten Hengst aus ihrer Zucht freuen. Der Daydreamer-Numero-Uno-Nachkomme Bagis Dreamer präsentierte sich mit einem elastischen Bewegungsablauf und viel Schulterfreiheit und wusste auch am Sprung mit seiner Übersicht zu überzeugen. Ebenfalls gekört wurde der schick aufgemachte Gold-Garant-Sohn aus einer Don-Mour-Mutter, der im Besitz von Christiane Bader steht und von Jessica Johmann gezogen wurde. G-Class verkörperte mit viel Präsenz ein sportliches, modernes Reitpony. Die Körkommission hätte sich noch etwas mehr Kraft aus der Hinterhand gewünscht, dennoch überzeugte er mit genügend Balance, Mechanik und locker über die Rückenlinie arbeitend. Auch der weitere Gold-Garant-Nachkomme Goldstück aus einer Mutter von The Breas My Mobility konnte mit viel Ausdruck, einer ansprechenden Oberlinie und viel Mechanik im Trab seine Körqualität unter Beweis stellen, während er im Schritt nicht ganz zu seiner Losgelassenheit gefunden hat. Der Hengst steht im Besitz von Helene Schepper und stammt aus der Zucht von Beate und Matthias Siegle. Ebenfalls die Blicke auf sich gezogen hat der mit viel Hengstausdruck ausgestattete Neverland-Golden Rock-Nachkomme aus dem Hause Hollenbach. „Ein Hengst, den man sich schon richtig als Hauptbeschäler vorstellen kann. Ganz viel Adel, ganz weit entwickelt“, wird Nevertheless SH von Große-Freese beschrieben. Sich sehr sportlich in den Grundgangarten und am Sprung präsentierend, durfte auch er sein positives Körurteil entgegennehmen. Und noch einmal mehr stellte Neverland einen gekörten Sohn bei der diesjährigen Ponykörung. Vorgestellt von Familie Hüttig zeigte sich der sympathische Hengst aus einer Dressboy-Mutter noch recht jugendlich, aber mit bester Dreiteilung und wusste mit viel Leichtfüßigkeit zu gefallen.

Lisa Hanser ()

Unterstützt die Redaktion und das Social-Media-Team und verbindet damit ihre Begeisterung für den Reitsport und die Zucht. Ihr Herz schlägt ganz besonders für die Deutschen Reitponys. Mit ihren eigenen Ponys ist sie sowohl im Sattel als auch in der Zucht aktiv und entwickelte dadurch auch ihre Leidenschaft dafür, die Entwicklung junger Pferde mitzuerleben.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...