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36 Finalisten bewarben sich 2019 um den Titel des Bundeschampions der fünfjährigen Springpferde. Dieser ging letztlich an die Holsteiner Fuchsstute Charisma HS (v. Uriko-Cassito) unter Richard Vogel (Mannheim). Mit 9, 0 bzw. 9,3 aus beiden Umläufen war der pfiffigen Stute aus dem Besitz von Hugo Simon der Sieg nicht zu nehmen. Die höchste Finalwertnote hatte allerdings im zweiten Umlauf mit 9,4 der OS-Wallach Messouletto PS (v. Messenger-Couletto) unter Patrick Stühlmayer, der jedoch im ersten Umlauf mit 8,7 bewertet worden war und somit knapp hinter der Championesse landete. Auch an dritter Stelle landete ein S-Pferd: Der gekörte Hegst Chacco’s Light (v. Chacco’s Son I-Light On) und Maurice Tebbel. Besonders stark war das Westfälische Pferdestammbuch mit 15 Finalisten vertreten, gefolgt von Holstein (8), Hannover (6), OS (3), Oldenburg und die DSP-Verbände Baden-Württemberg, Sachsen-Thüringen und Rheinland-Pfalz-Saar (je 1). CS
36 Finalisten bewarben sich 2019 um den Titel des Bundeschampions der fünfjährigen Springpferde. Dieser ging letztlich an die Holsteiner Fuchsstute Charisma HS (v. Uriko-Cassito) unter Richa
Vierzig sechsjährige Springpferde hatten den Einzug ins Finale geschafft, davon gelang elf eine strafpunktfreie Runde über den anspruchsvollen Parcours, den Peter Schumacher erstellt hatte. Und zum allerersten Mal hatte ein Großpferd mit dem Brandzeichen des Zuchtverbands für Deutsche Pferde (ZfdP) den Titel des Bundeschampions geholt: Catch Me (v. Cellestial-Balou du Rouet) und Felix Haßmann (Lienen) galoppierte forsch zum Titel. Der Schimmelwallach stammt aus familieneigener Zucht. Und sein Name Catch Me war der Auftrag für die letzte Starterin Katrin Eckermann (Kranenburg) mit der letztjährigen Bundeschampionesse Chao Lee (Rheinland; v. Comme il faut-Chacco Blue), die als letzte Starterin ins Stechen kam: Am Ende hatte sie einen Bogen größer geritten, so dass se nicht um ein paar Zehntel hinter Haßmann landete. Platz drei ging an Jana Wargers mit dem Holsteiner Hengst Zaccorado Blue (v. Zirocco Blue-Acorado I). Anteilmäßig stellte Holstein mit elf Finalisten die meisten Pferde, gefolgt von Hannover (8), Oldenburg-International (7), Westfalen (6), Rheinland (3), die DSP Verbände Baden-Württemberg, Brandenburg-Anhalt, Rheinland-Pfalz-Saar und Sachsen-Thüringen je eines und der ZfdP das Siegerpferd. Als Vater ragte Comme il faut (Station Vornholt, Münster-Angelmodde) mit vier Nachkommen heraus, gefolgt von Cascadello I mit drei Nachkommen. CS