Corolando gegen den Rest der Welt
Die westfälische Titelsammlung war auch im Parcours nicht zu stoppen: Katrin Eckermann und der Schimmelhengst Corolando (v. Cornet Obolensky-Orlando) zeigten über alle Tage gute Runden und im Finale zweimal 9,5 – damit deklassierte das Paar deutlich die anderen Mitbewerber. Platz zwei ging in den Stall Schockemöhle nach Mühlen, an den groß aufgemachten, dabei außergewöhnlich schönen Chaccoothargos PS (v. Chacoon Blue-Conthargos), der unter Philipp Rüping 9, 2 und 9,0 holte. Die Bronzemedaille holte der gekörte Hengst Diamant de Casall, ein Sohn des Diamant de Semilly aus der Vollschwester des legendären Casall (v. Caretino-Lavall I-Raimond-Korenbleem xx, Stamm 890) von der Station Gripshöver mit Philipp Winkelhaus. Auch auf dem vierten Rang ging ein gekörter Hengst: Hickstead Blue (v. Hickstead-Chacco Blue) von der Station Ligges (Ascheberg-Herbern) und präsentiert durch die Tochter des Hauses, Marie Ligges. Die Kommentare gab Peter Teeuwen, der in bewährter Weise klar und pointiert die Highlights herausarbeitete und auch etwaige Schwachpunkte ansprach.
Nach Zuchtgebieten verteilt stellte Oldenburg-International mit elf Pferden den Löwenanteil der 42 Finalisten, gefolgt von Holstein und Westfalen mit je acht und den DSP-Verbänden und Hannover (je 6), Rheinland (2) und Oldenburg (1).