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Sonntag, 07.11.2021 um 08:26

Marbacher Wochenende: Acht Hengste erhalten positives Körurteil

Neun Reitpferdehengste und acht Ponyhengste bewarben sich an diesem Wochenende um ein positives Körurteil, rund die Hälfte von ihnen trat die Heimreise mit dem begehrten Prädikat in der Tasche nach Hause an.
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Zwei Hengste traten im Rahmen der DSP-Sattelkörung besonders in den Vordergrund. Als Quirino S mit der Kopfnummer 117 in der Freispringgasse zum ersten weiten Oxer ansetzte, ging ein hörbares Raunen durchs Publkium. Szenenapplaus folgte. Der Sohn des Quitoll, entsendet von der Sächsischen Gestütsverwaltung in Moritzburg, sprang vermögend und mit viel Übersicht in der Freispringgasse. In der anschließenden Reitpferdeprüfung zeigte der sportlich aufgemachte und bildschöne Hengst, dass er auch unter dem Dressursattel eine gute Figur macht. Aufmerksam stand der Braune an den Hilfen seiner Reiterin und zeigte sich gänzlich unbeeindruckt von der Atmosphäre. Der dreijährige Quirino S aus der Zucht von Dirk Schwarz (Doberschütz) wurde als Prämienhengst von der Körkomission ausgezeichnet.

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Über einen Prämienhengst darf sich nun auch ein Züchter aus dem Ländle freuen. Tim Heide aus Langenau zog seinerzeit den lackschwarzen Beau Balou aus einer bis 1,45m sporterfolgreichen Mutter von Contender, mittlerweile steht der Rappe im Besitz von Seriensieger Richard Vogel und Stefan Schäfer. Der dreijährige Beau Balou sprang absolut überzeugend in der Freispringgasse und punktete mit einer beeindruckenden Vorderbeintechnik. Sein cooles und umgängliches Interieur während dem Freilaufen und dem Test unter dem Sattel trugen sicherlich ihren Teil zur positiven Kör-Entscheidung bei. Der Nachkomme des Bubalu VDL hatte bereits in Stadl-Paura seine Leistungsprüfung als Zweitbester mit einer Endnote von 8,19 abgelegt.

Ein positives Körurteil erhielt auch ein Sohn des Quaterback aus der Zucht von Dr. Henning Horzetzky und dem Besitz von Stefan Horzetzky (Altmärkische Höhe) mit der Kopfnummer 103. Quaterback’s Son trumpfte beim Freilaufen mit dynamischen Bewegungen auf. Zwar tat sich der bunte Fuchs etwas schwer in der Freispringgasse, doch diesen Eindruck machte Quaterback’s Son im Reitpferdeviereck wieder wett. Zunächst noch ziemlich umweltorientiert in die Reitpferdeprüfung gestartet, fand der Dreijährige unter Auktionsreiterin Irina Oberthür immer mehr zu sich und ließ viel Potential für das große Viereck erkennen.

Auch Baden-Württembergs Aushängeschild Secret zählt nach dem Marbacher Wochenende nun einen weiteren gekörten Sohn. Mit der Kopfnummer 104 holte sich Skyfall 007 GH aus der Zucht und dem Besitz von Annekathrin Hild aus Berlin sein positives Körurteil auf der Alb ab. Der dreijährige Braune mit den vier weißen Füßen zeigte eine vielversprechende Trabarbeit und eine schier grenzenlose Galoppade, sowohl beim Freilaufen als auch unter dem Sattel. Der typvolle Secret-Sohn sollte am Abend auch das teuerste Dressurpferd der Reitpferde-Auktion werden. Er wechselte für 66. Euro den Besitzer.

Teuerstes Pferd der Reitpferdeauktion und ein absolutes Highlight in der Bahn war auch der Schimmelhengst „Come Again“ mit der Kopfnummer 102. Der Sohn des Comme il faut NRW aus der Zucht von Gerd Groß (Burladingen) sprang überragend in der Freispringgasse, wie ein Gummiball spielte der dunkle Schimmel nur so mit den Höhen. Auch unter dem Sattel zeigte sich der von Benjamin Kuhn ausgestellte Hengst engagiert und fleißig, im Galopp – wie sollte es auch anders sein – fühlte sich der außergewöhnliche Schimmel sichtlich am wohlsten. In einem spannenden, internationalen Bieterduell wechselte Come Again als Preisspitze des Marbacher Wochenendes für 80.000 Euro den Besitzer.Hier kommen Sie zum gesamten Kör-Ergebnis.

Drei Ponyhengste ebenfalls gekört

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