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Samstag, 02.09.2023 um 14:52

Warendorf: Pure „Happiness“

Happy Days di Fonteabeti wird Bundeschampionesse der fünfjährigen Dressurpferde, drei Hannoveraner Stuten auf dem Podest.
Happy Days Di Fonteabeti sicherte sich den Titel bei den fünfjährigen Dressurpferden. | Foto: Equitaris  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Ersten werden die … Ersten sein. Ja, Sie haben richtig gehört. Bei den fünfjährigen Dressurpferden hatten Happy Days di Fonteabeti (Valverde NRW – Wup, Z.: Soc. Agricola Allevamento Fonteabeti, B.: Helgstrand Dressage/A. Helgstrand) unter dem Sattel von Maxi Kira von Platen gleich zum Auftakt des 21-köpfigen Final-Starterfelds vorgelegt, gar sollte ihre Leistung nicht mehr zu schlagen sein. Schon bei der diesjährigen WM der Jungen Pferde hatte die sympathische Hannoveraner Stute überzeugt und mit Platz acht eine Top10-Platzierung ergattert. Das heutige Finale wurde erstmals von Nicole Nockemann kommentiert und schon jetzt kann man sagen, dass ihre verständliche und erfrischende Kommentierung eine Bereicherung für die Bundeschampionate bildet. Doch bleiben wir bei der neuen Bundeschampionesse. „Maxi Kira von Platen macht es mir besonders leicht hier in diese Prüfung reinzukommen. Die Stute heißt Happy Days und wir sind uns sicher, dass wenn man diese Stute reiten darf, man einen „Happy Day“ hat“, eröffnete Nicole Nockemann den Kommentar. Eines der Highlights der Prüfung bildete die Trabtour. Viel Elastizität, toller Grundschwung und gute Schwebe – diese Attribute führten zu einer Note von 9,5. „Wenn man etwas Meckern wollte, hätte man sich in den Trabverstärkungen einen Hauch mehr Rahmenerweiterung gewünscht“, erläuterte Nicole Nockemann. Der Schritt zeigte sich gleichmäßig abfußend und gut durch den Körper schreitend, jedoch nicht mit dem größten Übertritt, 8,5. Der Galopp überzeugte durchweg mit guter Bergauftendenz sowie schon gefestigter Geraderichtung, wodurch die Richter diesen mit einer 8,5 bewerteten. Die hohe Harmonie zwischen der Hannoveraner Stute und ihrer Ausbilderin Maxi Kira von Platen führte zu einer 9,0 in der Durchlässigkeit sowie einer 9,5 in der Perspektive. In Summe ergab es eine glatte 9,0 und der Titel bei den fünfjährigen Dressurpferden.

Apropos Durchlässigkeit: die Vizechampionesse Filippa AW (Falihandro – Roadster, Züchter und im Besitz Andreas Weissmann) unter dem Sattel von Linda Weiß zeigte in dieser Hinsicht einen echten Bilderbuchritt. Dies bestätigte auch Nicole Nockemann, gar kam sie aus dem Schwärmen kaum heraus. „Uns hat besonders die Durchlässigkeit von X bis X beeindruckt, womit auch der Gesamteindruck einhergeht. Wenn es gut aussieht, dann ist es meist auch richtig. Das hat Willy Schultheis schon gesagt und an diesen Satz kann man bei der heutigen Vorstellung anknüpfen“, beschrieb Nicole Nockemann. Dementsprechend griff das Richterteam, bestehend aus Elke Ebert, Harry Lorenz und Klaus Storbeck, in den Noten für Durchlässigkeit und Perspektive tief in die Notenkiste und vergab jeweils die Note 9,0. Der Trab zeigte sich elastisch fließend und mit guter Kadenz, was mit einer 9,0 bewertet wurde. Auch der Schritt zeigte sich großzügig und gut durch den Körper schreitend, jedoch nicht mit dem letzten Fleiß, 8,5. Hinzu kam eine 8,5 im Galopp, der sich gut ins Bergauf gesprungen zeigte. Insgesamt schlug für die Hannoveraner Stute eine 8,8 zu Buche. Die Hannoveraner Stute Titania K (Top Gear OLD – Prestige Pilot, Z.: Willem Klausing GbR, B.: Helgstrand Dressage) komplettierte unter dem Sattel ihrer Reiterin Leonie Richter das Podest. Erstes Highlight ihrer Vorstellung bildete der aktiv abfußende Trab mit gutem Raumgriff in den Verstärkungen (Note: 9,0). Im Schritt fand die Stute nicht sofort zu optimalen Losgelassenheit, wodurch eine 7,5 resultierte. Das zweite Highlight zeigte sich im Galopp, der laut Nicole Nockemann kaum Wünsche offenlasse. Die toll ins Bergauf gesprungene Galoppade wurde mit eine 9,5 belohnt. Hinzu kam eine 8,5 in der Durchlässigkeit sowie eine 9,0 in der Perspektive, woraus sich eine 8,7 ergab.

Der heißgehandelte Favorit, San to Alati (Secret – Belissimo M, Z.: Lena-Marie und Kerstin Klose, B.: Bernadette Brune) unter dem Sattel von Stefanie Wolf kassierte heute teure technische Fehler, wie beispielsweise ein nicht optimales Mittreten in der Kurzkehrt oder keine optimal durchlässigen einfachen Galoppwechsel. Dies führte in der Durchlässigkeit „nur“ zu einer 8,0. Hinzu kamen eine 9,0 im Trab, eine 8,0 im Schritt, eine 9,0 im Galopp und eine 8,5 in der Perspektive, was Summa summarum eine 8,5 und Platz vier bedeutete. Punktgleich auf Platz vier fand sich auch Vitally PCH (Vitalis – Don Schufro, Z.: Christine Arns-Krogmann, B.: Nancy A. Gooding) unter dem Sattel von Anna Schölermann. (msb)

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