Start-Ziel Sieg für Barbor BS
Drei Hannoveraner, und je ein Vertreter aus Westfalen, Oldenburg und vom Trakehner Verband präsentierten sich im Finale der dreijährigen Stuten und Wallache der Jury, bestehend aus Jürgen Uthoff, Peter Mannheims und Gerd-Wolfgang Sickinger. Dabei spielte die Hannoveraner Dunkelfuchsstute Barbor BS (v. Bonds-Livaldon-Desperados I-Wolkentanz II-Wenzel I-Shogun xx-Dominik-Ceylon, Hann. Stamm 213/Idria, Z.: Bernhard Sieverding, Twistringen) mit Sina Aringer im Sattel in einer eigenen Liga: Im Trab gab es eine 9,5, im Galopp die 10 und im Schritt 8,5, dazu für die Ausbildung die 9,5. Die Gebäudenote 8,0 hat das Bild nur unwesentlich getrübt und für den Sieg (9,1) reichte es allemal.
Die aktuelle Oldenburger Siegerstute Royal Hope G OLD (v. Total Hope-Danciano-Rohdiamant-Donnerhall-Figaro-Clear Run xx, Vollblutfamilie 8, Z. u. B.: Dirk Gloystein, Rastede) und Tanja Fischer belegten Rang zwei (8,8). Der Schritt wurde hier mit 9,5 bewertet und es gab eine 8,5 für die Erfüllung der Skala der Ausbildung.
Die Bronzemedaille (8,5) ging an die Trakehner Schimmelstute Replica (v. Ivanhoe-Summertime-Tuareg-Seeadler, Z.: Monica Lindstedt, Stockholm/SWE) mit dem jungen Dänen Anders Sjebek Hoek im Sattel, der vom Kommentator Gerd Wolfgang Sickinger für sein feines Reiten ausdrücklich gelobt worden war. Sie ist eine Enkelin der hochklassigen Schimmelstute Renaissance Fleur/Monica Theodorescu und vermochte sich im Finale in allen Kriterien nochmals zu steigern. Mit 8,0 hatte sie den sechsten Finalplatz besetzt und nunmehr eine halbe Note hinzugewonnen.
Die Plätze vier (8,4) und fünf (ex aequo 8,2) gingen jeweils an Nachkommen des Hengstes Secret, der mit drei Nachkommen die Hälfte der Finalisten stellte. Vierter wurde der westfälischen Fuchs Sausebraus K (M. v. Dormello) mit Kira Laura Soddemann, gefolgt von den schwarzen Hannoveranern Sparky (M. v. Dr. Watson) mit Jessica Lynn Thomas und Seraphina (M. v. Desperados I) mit Carolin Förster. CS