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Sonntag, 03.09.2023 um 19:44

Warendorf: Gelungenes Double

Finale der sechsjährigen Dressurpferde. Doppel-Spitze für den Hannoveraner Verband. 
Blue trabte bei den sechsjährigen Dressurpferden zum Titel. | Foto: Equitaris  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Selber Ort, gleiche Reiterin, anderes Pferd – Tessa Frank gelang in diesem Jahr die Verteidigung ihres letztjährigen Titels und so stand sie auch in diesem Jahr bei den sechsjährigen Dressurpferden ganz vorne. Während es im vergangenen Jahr noch Barcelo war, trabte heute die sympathische Hannoveraner-Stute Blue (Buckingham – Locksley, aus der Zucht und im Besitz von Andrea Bentes) zum Titel bei den sechsjährigen Dressurpferden. Dabei stellten sich 20 Finalisten den kritischen Augen des Richterteams, bestehend aus Henning Lehrmann, Katja Westendarp und Cornelia Albrecht. Die neue Bundeschampionesse bestach gleich im Trab, gar sicherte sie sich hier die Tageshöchstnote von 9,5. Nicole Nockemann beschrieb es in ihrem Kommentar treffend: „Die Trabtour war zum Niederknien“. Total akzentuiert und kadenziert mit toller Versammelungsbereitschaft, auch in den Trabverstärkungen beeindruckte die kompakte Stute durch guten Schub aus der Hinterhand. Der Schritt zeigte sich fleißig mit gutem Raumgriff, 8,5. Die gleiche Note gab es auch im Galopp, der sich mit klarer Schwebe und gut ins Bergauf gesprungen zeigte. Zum Abschluss fasste Nicole Nockemann zusammen: „Die Stute hat heute von X bis X einen tollen Job gemacht und beeindruckte stets mit höchster Zufriedenheit und Durchlässigkeit“. Kein Wunder, dass die Richter sowohl die Durchlässigkeit als auch die Perspektive mit einer glatten 9 belohnten und sich schlussendlich eine 8,9 ergab.Auch auf dem zweiten Platz fand sich eine Hannoveraner-Stute, genauer gesagt avancierte St. Felice (St. Schufro – Fürstenball, Z.: Patrick Seemüller, B.: Familie Ahorner) unter dem Sattel von Marcus Hermes zur Vizechampionesse. Auch diese Stute beeindruckte im Trab durch sehr viel Gleichmaß oder wie es Nicole Nockemann treffend beschrieb: „Der Trab ähnelte in den kadenzierten Bewegungen einem Metronom“. Die leichtfüßige Trabtour wurde dementsprechend mit einer 9,0 belohnt. Der Schritt zeigte sich taktsicher und mit guter Versammlungsbereitschaft (8,0). Der Galopp bildete ein weiteres Highlight. Rhythmisch durchsprungen mit tollem Bodengewinn – diese Attribute führten zu einem sehr gut, 9,0. Diese Note vergaben die Richter auch in der Durchlässigkeit sowie in der Perspektive. Hier lieferten auch die sicheren und toll ins Bergauf gesprungenen Galoppwechsel Punkte. Summa summarum kamen die beiden auf eine 8,8. Auf dem Bronzerang fanden sich gleich drei Paare: der Oldenburger Galleria´s Summerville (Sezuan – Diamond Hit, Z.: ZG Scherbring, B.: Hanwha Hotels) unter dem Sattel von Mate Garai, die Oldenburger-Stute First Date (For Dance – Weltmeyer, Z.: Hans-Hermann Lagershausen, B.: Hof am Eifgen) unter dem Sattel von Julie Sofie Schmitz-Heinen und der Hannoveraner Boulevard (Belantis – Sir Donnerhall, Z.: Sven Graefe, B.: Erika Bünger) unter dem Sattel von Jacob Schenk. Alle drei Paare erhielten die Note 8,7. (msb)

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