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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 11.01.2025 um 20:16

Total Hope OLD auf Silberrang bei Weltcup-Qualifikation

Total Hope triumphiert erneut unter dem Sattel von Isabel Freese.

Isabel Freese und Total Hope OLD galoppierten in der Weltcup-Kür von Basel zu Platz zwei.  /  © Lafrentz

Selten hatte man Quantaz so gelassen gesehen, wie es heute der Fall war. „Ich freue mich riesig über die Form von Quantaz. Er war gestern schon sehr zufriedenstellend. Heute in der Kür war er wirklich super. Er ist eigentlich nicht das letzte Hallenpferd, aber er hat sich wirklich super konzentriert und war sehr relaxt. Ich konnte ihn sehr schön reiten und unterwegs auch mal lächeln“, schmunzelt Isabell Werth. Mit gleichmäßigen Piaffen und Passagen, gut zentrierten Galopppirouetten und gelungenen Einer- und Zweierwechseln punktete sie sich vor ausverkauften Haus der St. Jakobshalle in Basel zu starken 85,7 Prozent. Dabei ging nicht nur ein großes Lob an ihren vierbeinigen Partner. Vielmehr bedankte sie sich im Anschluss beim Team des CHI Basel: „Ein großes Lob an die Organisatoren. Die Bedingungen sind exzellent. Tolle Stimmung, volles Haus, wir freuen uns, dass die Dressur jetzt hier auch angekommen ist“. Daran schloss sich der Turnierpräsident Andy Kistler an: „Ich bin sehr dankbar, dass die besten Reiter nach Basel kommen. Ich werde beispielsweise von Isabell, Frederic oder auch Monica Theodorescu aus Deutschland sehr unterstützt. Dann geht natürlich ein riesiges Dankeschön an die Helfer“. Doch kommen wir wieder zur heutigen Weltcup-Kür. Auf Platz zwei fand sich eine zurecht strahlende Isabel Freese. „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich glaube, dass das heute unsere beste Kür war, die wir jemals gezeigt haben“, resümierte Freese. Schon bei der vergangenen Weltcup-Qualifikation in London hatte sich gezeigt, dass sich ihr Total Hope OLD (v. Totilas-Blue Hors Don Schufro, Z.: Gestüt Lewitz) noch einmal weitergefestigt hat. In Basel punkteten die beiden unter anderem mit aktiv abfußenden und gleichmäßigen Piaffen und Passagen, toll nach vorne gesprungenen Einer- und Zweierwechseln, Galopppirouetten mit hoher Lastaufnahme und sehr dynamischen Verstärkungen. Die Norwegerin und der 13-jährige Rapphengst verwies mit 83,4 Prozent den Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres, der sich mit seinem Olympiapartner Bluetooth OLD in Basel zurückmeldete (83,1 Prozent). Die beiden zeigten sich im Vergleich zur ersten Prüfung in Basel noch einmal fokussierter, ja fast schon in „alter“ Form, wobei sie einmal mehr mit taktsicheren Piaffen und Passagen sowie insgesamt mit viel Frische und Dynamik zu überzeugen wussten. In den Serienwechseln fehlte es noch an der letzten Selbstverständlichkeit. Pauline Basquin mit Sertorius de Rima Z Ice (79,8 Prozent) und Raphael Netz mit Great Escape Camelot (79,8 Prozent) komplettierten das Podest. 

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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