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von Thomas Hartwig am Dienstag, 06.01.2026 um 17:04

Westfalen trauert um großen Pferdemenschen

2015 zeichneten Ralf Johanshon, erster Vorsitzender des Westfälischen Pferdestammbuchs (l.) und Hendrik Snoek, Turnierleiter des Turniers der Sieger in Münster (r.) Wilhelm Rüscher-Konermann (M) für seine Verdienste um die westfälische Pferdezucht mit dem renommierten Ramzes-Preis aus.  /  © Thomas Hartwig

Wilhelm Rüscher-Konermann verstorben

Am 5. Januar verstarb im Alter von 83 Jahren Wilhelm Rüscher-Konermann (Greven), der Begründer und langjährige Betreiber der Hengststation Rüscher-Konermann.

Der Landwirt Jahrgang 1943 hatte schon als junger Mann die Vorstellung besondere Pferde zu züchten. Mit der Hofübernahme 1969 konnte er diese Idee nach und nach verwirklichen, was 1985 mit der Aufstellung des ersten Leihhengstes Playboy v. Platon I Realität wurde. Schon 1988 mit dem Hengst Labrador wurde die Station über die Grenzen des Münsterlandes hinaus bekannt. Der Landgraf I-Sohn deckte innerhalb eines Jahres mehr als 90 Stuten, was für den damals noch praktizierten Natursprung eine gewaltige Zahl war. Der 1986 geborene und selbst gezüchtete Feuerglanz wurde ein weiterer Erfolgshengst, der sich heute in vielen westfälischen Stutenstämmen wiederfindet. In den folgenden Jahren brachte die Station eine Vielzahl ganz außergewöhnlicher Hengste heraus. Stellvertretend seien nur Pavarotti v. d. Helle, Olympiapferd Floresco NRW, der Belissimo M-Sohn Baccardi oder der Lissabon-Sohn Lissaro v. d. Helle erwähnt, mit dem Tochter Claudia Rüscher-Konermann die außergewöhnliche Leistung erbrachte, dreimal das Bundeschampionat in Warendorf zu gewinnen. Für seine Verdienste um die westfälische Pferdezucht wurde Wilhelm Rüscher-Konermann 2015 mit dem renommierten Ramzes-Preis ausgezeichnet.

Thomas Hartwig (Redaktion)

Freier Pferdesportjournalist, der stets mitten im Geschehen ist und bei seiner Berichterstattung kein Blatt vor den Mund nimmt.

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