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von Thomas Hartwig am Montag, 19.01.2026 um 10:21

Winterauktion des Westfälischen Pferdestammbuchs

Stabiler Markt trotz schwieriger Weltlage

Für den Spitzenpreis von 80.000 Euro fand dieser fünfjährige Dynamic Dream-Sohn einen neuen Besitzer in den USA.  /  © Recki

Mit der Winterauktion eröffnete am vergangenen Sonntag das Westfälische Pferdestammbuch in Münster-Handorf die Verkaufssaison 2026. 59 angebotene Reitpferde sowie neun dreijährige Youngster sorgten dafür, dass Auktionator und Vermarktungschef Thomas Münch reichlich zu tun hatte. Am Ende fanden 48 Reitpferde und sieben Youngster einen neuen Besitzer. Dabei erzielten die verkauften Reitpferde einen Durchschnittspreis von 19.396 Euro. Die Dreijährigen kosteten durchschnittlich 11.500 Euro.

Zur Preisspitze avancierte relativ früh die Katalognummer 3, der fünfjährige Wallach Dixieland Delight. Der dressurbegabte Sohn des Dynamic Dream aus der Zucht von Dr. Rolf-Peter Schulze (Tiddische), der von Nina Neuer (Vechta) ausgestellt wurde, war hoch begehrt. Seine Mutter, die Sandro Hit-Tochter Sandro Lady, brachte bisher zwei gekörte Hengste sowie zwei bis zur schweren Klasse erfolgreiche Dressurpferde hervor. Insgesamt zwölf Bieter gaben 78 Gebote ab, bis Münch den Auktionshammer bei 80.000 Euro fallen lassen konnte. Neuer Besitzer ist ein Erstkunde aus den USA.

Teuerstes Springpferd wurde die sechsjährige United Georgia, eine Tochter des United Touch aus der Zucht von Georg Hummelsheim (Leverkusen), die von Ursula Rosendahl (Odenthal) ausgestellt wurde. Die bereits sportlich erfolgreiche Stute fand für 43500 einen neuen Besitzer aus Deutschland. Bei den noch nicht angerittenen Dreijährigen wurde der Spitzenpreis von 37.000 Euro für einen von Conthargos abstammenden Hengst erzielt, den Heinrich Bremer (Neustadt) gezogen und ausgestellt hatte. Käufer war der bekannte irische Springreiter Cian O´Conner. Insgesamt 21 Pferde wurden von ausländischen Käufern ersteigert und die total 55 verkauften Pferde generierten ein Gesamtumsatz von 1.011.500 Euro.

„In Anbetracht der aktuellen Weltlage, die sich am Wochenende durch die Zollandrohungen von US-Präsident Trump mit Sicherheit nicht verbessert hat, können wir mit den Erlösen, die wir für unsere Züchter und Mitglieder erzielt haben, durchaus zufrieden sein“, kommentierte im Anschluss an die Auktion Vermarktungschef Münch.

Thomas Hartwig (Redaktion)

Freier Pferdesportjournalist, der stets mitten im Geschehen ist und bei seiner Berichterstattung kein Blatt vor den Mund nimmt.

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